Baby’s Einschlafprobleme: So hat mein Kind alleine schlafen gelernt

Seid ihr auch so kurz vorm Nervenzusammenbruch, wie ich es war? Warum kann mein Kind nicht einfach alleine einschlafen? Wird es das jemals lernen? Dann geht es euch sicherlich wie uns vor ein paar Tagen. Da gab es jeden Abend eine große Portion „Klammern und an Mami hängen“ gratis. Quengeln, Weinen und Schreien hingegen wurden zur Schlafenszeit gleich als Flatrate gebucht. Und das solange der Vorrat reicht! Meiner Meinung nach ist der Sandmann mit Sicherheit eine Drama-Queen. Warum sonst kommt er immer verspätet und lässt uns das ganze Szenario von Jammern über bitterliches Heulen ertragen?

Jedes Kind kann schlafen lernen – wirklich jedes?

Wie immer sind natürlich die Kleinen Schuld. Was fällt ihnen überhaupt ein, uns jeglichen Freiraum zu nehmen und mit Liebe zu erdrücken. Wenn abends unsere Kraftreserven schwinden, möchten auch wir endlich mal Zeit für uns. Zeit? Ähm ja, was war das nochmal? Ich habe genau diese „freie“ Zeit nachts im Internet verbracht, weil ich unbedingt wissen wollte, ob meine Kleine ein Einzelfall ist. Gibt es da draußen noch mehr Eltern mit schlaflosen Nächten und einem Kind, das genauso schwer allein einschläft, wie meines? Und jaaaaaaa, davon gibt es ganz viele und alle wollen sie ein Geheimrezept. Irgendwas, das direkt wirkt. Am liebsten Feenstaub, den man den Kindern einfach ins Gesicht pustet. Und natürlich gibt es da auch zahlreiche Experten und Theorien. Ein Beispiel wäre Annette Kast-Zahn und ihr „Plan zum Schlafenlernen“ *, welche die ursprüngliche Ferber-Methode etwas abschwächt. Bitte was?

Einschlafen vs. Foltermethode

Okay, schalten wir mal den Strebermodus aus. Im Grunde geht es darum das Kind nach seinem bekannten Einschlaf-Ritual einfach ins Bettchen zu legen und allein zu lassen. Natürlich ist das direkt mit Kindergeschrei verbunden, weshalb man das Kind zunächst fünf Minuten schreien lassen soll, bevor man es dann tröstet, um danach wieder für gewisse Zeitabstände das Zimmer zu verlassen. Soll ganz erfolgreich und weit verbreitet sein. ABER, ich konnte mich damit absolut nicht anfreunden. Da bin ich zu sehr Herzmensch. Da hilft auch die abgeschwächte Version nichts. Mein Kind alleine schreien zu lassen, konnte ich nicht über meine Eierstöcke bringen. Also habe ich mir von den ganzen Theorien das herausgezogen, was wirklich wichtig ist und meine eigene Version versucht. Hat erstaunlich gut funktioniert und ich war baff, als es am nächsten Tag direkt geklappt hat. Natürlich bin ich keine Pädagogin und möchte mich keinesfalls als solche verkaufen. Aber einen Rat, oder besser meine Erfahrung, möchte ich hier von Mama zu Mama weitergeben. Vielleicht hilft es ja auch euch?

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Erholsamer Schlaf und Nachtruhe – ein Mama-Fremdwort

Worum geht es mir überhaupt, habe ich mich gefragt? Im Grunde störten mich die ungünstigen Einschlafgewohnheiten, für die ich selbst verantwortlich war. Ich hatte es geliebt mit meiner Kleinen einzuschlafen und wollte das Beistellbett niemals abbauen. Der Kuschelfaktor war einfach viel stärker und jede Mami wird diesen unglaublichen Magneten von Babyliebe wohl kennen. Leider ging es dann irgendwann nicht mehr ohne mich. Mein Kind hat sich daran gewöhnt und verlangte diese Einschlafhilfe nun jeden Abend. Fakt ist jedoch, dass sowohl Kind als auch Mutter einen erholsameren Schlaf ALLEINE haben.

So lernte mein Kind alleine schlafen

Es geht also darum dem eigenen Kind einen neuen sicheren Platz zu schaffen, an dem es sich wohlfühlt und es keine Veränderungen gibt. Es ist ganz natürlich, dass Babys mehrfach in der Nacht aufwachen, um unbewusst zu kontrollieren, ob noch alles in Ordnung ist. Sind sie in euren Armen an einer Flasche nuckelnd eingeschlafen und finden sich nachts nun ohne beruhigende Wackelbewegung und Nuckel im Mund wieder, stimmt irgendetwas nicht. Ihre ganze Umgebung hat sich geändert. Was? Wo bin ich? Warum lässt sich die Matratze nicht annuckeln? Wo sind meine Alten? Aaaaahhhh! Uns Erwachsenen würde es da genauso gehen, wenn wir im Suff an der Bar einschlafen und uns dann in einem dunklen Raum mit Kuscheltieraugen wiederfinden würden, die uns so garnicht angsteinflößend vom Bettrand anstarren #vollpsycho. Irgendwie klar. Also heißt es, das Kind bereits im wachen Zustand in sein Bettchen zu legen, damit es seine Umgebung erfasst. Natürlich wird auch das euren Kleinen nicht sofort gefallen, DENN:

Wir Menschen sind Gewohnheitstiere, das ist schon von Geburt an so. Der schwierigste Teil ist es diese zu durchbrechen und das bedeutet lästige Einschlafhilfen endlich loszuwerden. Wurde euer Kind vorher in den Schlaf gewogen oder so wie bei uns in engstem Körperkontakt in den Schlaf gestreichelt, wird es sich mit dem einfachen Hineinlegen in ein Bettchen natürlich nicht zufrieden geben. Ich habe mich daher dazu entschlossen nach und nach eine der Gewohnheiten entfallen zu lassen. Und dies erstmal bei ihrem kurzen Mittagsschlaf durchzusetzen. Die Einschlafzeiten mittags und abends sollten bestmöglich regelmäßig sein. Wichtig ist auch, sie trotz bitterlichem Weinen nicht aus dem Bett zu nehmen. Wenn ihr das tut, ist der Kampf verloren und es wird nur schwieriger. Das Kind lernt nämlich, dass es nur lange genug weinen muss, um wieder das zu bekommen, was es möchte. Ganz klar, aber leider für jedes Mamaherz schwieriger umzusetzen als gesagt bzw. geschrieben. Ich habe nach dem „Insbettchenlegen“ den Raum kurz verlassen. Es ging mir nämlich darum herauszufinden, ob meine Kleine Angst hat. Ein Kind, das vor Angst weint, beruhigt sich in der Regel sobald ein Elternteil das Zimmer betritt. Ein Baby jedoch, das trotz Anwesenheit der Mutter oder des Vaters weint, ringt um Zuwendung und die gewohnte Verwöhnung. Es möchte seinen Willen durchsetzen.

Ich habe also meine Kleine mittags ins Bett gelegt, kurz den Raum verlassen und bin mit einem Stuhl zurückgekehrt, um die Zeit bis zum Einschlafen bei ihr zu verbringen. Mir war es wichtig, dass sie weiß, dass ich dennoch für sie da bin. Ich habe sie in ihrer Einschlafzeit mal mehr, mal weniger beachtet. Bei großem Geplärre versuchte ich ihr eine Geschichte vorzulesen. Ich versuchte gelassen weiterzumachen und sie nicht zu intensiv zu trösten. Es war mir wichtig ihr zu zeigen, dass die Situation gar nicht so schlimm oder überaus extrem ist. Ich verhielt mich, als ob sie mir mit ihrem Weinen und Jammern einfach nur ein Lied vorsingt. Ein sehr dramatisches Lied, vielleicht auch was in Richtung Heavy Metal, aber keinesfalls ein Grund um die Nerven zu verlieren. Ein paar Songs und Streicheleinheiten später hat sie begriffen, dass sie wohl kaum aus diesem Bett getragen wird. Und mit dem Resignieren sowie der gewohnten Erschöpfung zur Mittagszeit folgte dann endlich der tiefe Schlaf.

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Schlaf Kindlein, Schlaf

Was am Mittag erprobt wurde, habe ich dann auch abends durchgezogen. Sofern sie nachts aufgewacht ist, habe ich sie im Bettchen gelassen und etwas gestreichelt. Natürlich habe ich zur Vorbeugung gleich mehrere Schnuller im Bett platziert, damit sie zumindest einen davon schnell findet und erst garnicht wach wird. Diese Strategie hat bislang super geholfen, da sich die Kleine ja in ihrer Einschlafumgebung wiedergefunden hat und gegebenenfalls nur wissen wollte, ob ich noch lebe. Bereits am zweiten Tag ließ sie sich ohne Weinen ins Bett legen. Ich habe mich trotzdem zu ihr gesetzt, um zu zeigen, dass ich anwesend und für sie da bin. Mit ihrem Gefühl der Sicherheit konnte ich nach und nach die Einschlafgewohnheiten reduzieren. Es ist jetzt sogar möglich ganz den Raum zu verlassen und ich bin glücklich darüber es mit einer sanften Methode in nur wenigen Tagen und unserem eigenen Maß geschafft zu haben.

Bei meiner Umsetzung haben mir auch die Vorschläge von netmoms „Mit diesen 10 Tipps lernt dein Baby schlafen“ geholfen, auf die euch kurz aufmerksam machen möchte. Die Tipps zum Einschlafen sind zwar irgendwie ohnehin klar. Manchmal hilft es jedoch die banalsten Sachen nochmals zu verinnerlichen.

### Nachtrag 16.02.2017 ###

Da sich zu diesem Beitrag einige verzweifelte Mütter ebenso wie empörte Mamas und Pädagogen mit konträrer Meinung gemeldet haben, möchte ich hierzu nachträglich Stellung beziehen. Zunächst möchte ich sagen, dass grundsätzlich jede Meinung willkommen ist, allerdings haben mich einige negative Kommentare natürlich auch persönlich getroffen. Daher möchte ich kurz von meinem jetzigen Stand berichten und einen weiteren Einblick in unsere Schlafsituation geben.

Klarstellen möchte ich, dass ich lediglich meine eigene Erfahrung niedergeschrieben habe. Ich möchte in keinem Fall ein Ratgeber sein, dafür ist das Erziehungsthema einfach viel zu komplex. Auch möchte ich betonen, dass ich keine pädagogische Ausbildung besitze. Als Mutter handle ich aus dem Bauch heraus und wäge für mich und mein Kind die beste Lösung ab. Ich sehe mich keinesfalls als Rabenmutter und verbringe den ganzen Tag mit meinem Kind voller Liebe. Mit den oben verlinkten Tipps, haben wir es geschafft, das Kinderbett zu einem positiven Ort der Ruhe und unser eigenes Schlafritual zu gestalten. Wir halten uns mittlerweile an regelmäßige Zeiten, machen uns vorher gemeinsam im Bad bettfertig. Meine Tochter ist nun 2,5 Jahre alt. Vor kurzem habe ich ihr auch den Schnuller entwöhnt. Das Bett hat kein Kindergitter mehr. Es ist offen und hat lediglich eine Bettkastenerweiterung, sodass sie im Schlaf nicht herausfallen kann. Das bedeutet aber auch, dass sie jederzeit ihr Bett verlassen und zu uns ins Elternbett kommen darf. Mit ihrer Lieblingspuppe wird sich jeden Abend unter die Bettdecke gekuschelt. Zum Einschlafen gibt es eine Milchportion in der Flasche. Ich bleibe ruhig am Bett sitzen und warte bis sie ihre Milch ausgetrunken hat. Manchmal singe ich ihr Lieblingslied, aber meist streiche ich ihr einfach etwas sanft über den Rücken. Je nach ihrem befinden ist es nicht nötig bis zum Einschlafen am Bett zu bleiben. Natürlich gibt es auch Tage an denen gemeckert und gequengelt wird. Hier nehme ich mir etwas mehr Zeit für sie, doch meist ist sie so ausgepowert, dass sie in wenigen Minuten unbesorgt einschläft. Sie weiß, dass ich stets in ihrer Nähe bin und komme direkt ins Zimmer, wenn sie nach mir ruft. Für uns bedeutet die überwindene Hürde zum „alleine Einschlafen“ einen stressfreien Abend. Das heißt nicht, dass die beschriebene Methode aus diesem Blogbeitrag auch für andere Kinder die richtige ist. Jede Mami muss in ihrem eigenen Ermessen den richtigen Weg finden. Für uns war es allerdings eine große Erleichterung konsequent zu bleiben.

Singt ihr mir euer Schlaflied? Was sind eure Erfahrungen und Einschlafmethoden?

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52 Kommentare zu “Baby’s Einschlafprobleme: So hat mein Kind alleine schlafen gelernt

  1. Hallo. Vielen vielen Dank. Habe es jetzt ein paar Tage so gemacht wie du – mit Gebrüll zwischen 20-40 Minuten ? Eben grad ist die erstmal alleine in ihrem Bett – mit mir daneben – eingeschlafen. Ganz lieb. Kein mucks. Nur 5 min. Bin total begeistert. Vor allem bin ich froh dass ich dann die letzten acht Monate mit dem in den Schlaf kuscheln wohl doch nicht falsch gemacht habe. Bin wirklich glücklich. Liebste Grüße Josefine

    1. Liebe Josefine,
      deine Erfolgsgeschichte macht mich sehr glücklich. So sind beide Seiten schnell ausgeglichen und euch bleibt am restlichen Tag noch gaaaaannnzzzz viel Zeit zum Kuscheln :D Danke für deinen Kommentar. Das Feedback motiviert mich zu weiteren Erfahrungsberichten. Liebe Grüße

  2. „Ein Kind, das vor Angst weint, beruhigt sich in der Regel sobald ein Elternteil das Zimmer betritt. Ein Baby jedoch, das trotz Anwesenheit der Mutter oder des Vaters weint, ringt um Zuwendung und die gewohnte Verwöhnung. Es möchte seinen Willen durchsetzen.“

    ich glaube, dass Kinder im Kleinkindalter durchaus ein Recht haben, Liebe einzufordern. Schließlich sind die Kinder noch nicht in der Lage sich mit Worten auszudrücken und schreien und weinen sind eine Art der Kommunikation. Auch denke ich nicht, dass Körperkontakt mit dem Kind „Verwöhnen“ ist. Klar fangen Kinder ab einem Gewissen Alter an zu „manipulieren“ oder besser, Grenzen auszutesten. Aber gerade beim Einfordern von Liebe und Nähe darf es kein „Sie hat resigniert aufgegeben“.

    Ich bin zwar auch nicht happy, dass mein Großer (1,5 Jahre) nur mit mir und an der Brust einschlafen kann. Dies aber aus rein egoistischen Gründen -zeit für mich zu haben.
    Aber „Liebesentzug“ ist für mich persönlich ein zu hoher Preis für ein paar Minuten mehr für mich am Abend. Das ändert sich in 2-3Jahren auch von alleine. Dann, wenn man dem Kind dinge erklären kann, die es dann auch versteht.

    Aber es ist schön, dass du eine Lösung Für dichbhzw euch für das Einschlafen gefunden hast ;-)

    1. Hey Laura,

      auch dir lieben Dank für deinen Kommentar. Jede Mami hat in ihrem Weg der Erziehung die größte Herausforderung. Gerade was das Thema „alleine Einschlafen bei Kindern“ habe ich bereits so manche Diskussionen gelesen und das ist auch gut so. Jeder soll seine Methode finden, die sowohl Kind als auch Mami glücklich macht. Ich stimm auch der lieben Vici zu. So ganz von alleine legt sich nicht alles. Und auch mit Egoismus hat es nicht viel zu tun. Ich bin froh ausgeglichener zu sein und am Tage die Zeit mit meiner Tochter mehr genießen zu können. Meine kleine schläft in der Nacht fester und wacht nur sehr selten auf. Das ist für mich ein absolutes Erfolgserlebnis.

      Liebe Grüße

  3. Liebe Laura, aus Erfahrung kann ich dir sagen dass sich das nicht immer von alleine gibt bzw dann erklären lässt. Denn auch ein 4 oder 5 jährigen Kind ist eben nur das: ein Kind. Wenn sich dieses dass all die Jahre angewöhnt hat mit oder auf Mama einzuschlafen oder auch mit Schnuller und Flasche, dann wird es das auch später noch einfordern.
    Ganz so einfach legen sich die Dinge nicht. Aber vielleicht läuft das bei dir ja anders. So oder so kann ich nur sagen, jeder muss sich mit seiner Methode wohl fühlen. Ist das nicht so, spürt das dass Kind und reagiert dementsprechend.
    Allen Mamas alles gute und Erfolg bei der Suche nach dem passenden Familien – Rhythmus. Ganz liebe Grüsse

    1. Hey Vici,
      ich stimme dir vollkommen zu! Das Problem mit dem alleine Einschlafen bei Kindern ist eben leider sehr komplex. Jede Mami soll ihren Weg finden, aber für ein ewiges Tragen und beruhigen hätte Mutter Natur uns eine stärkere Wirbelsäule schenken sollen :D Ich bin jetzt zumindest über glücklich den nervenaufreibenden Einschlafstress endlich besiegelt zu haben. Vielen lieben Dank für deinen Kommentar.

      Sonnige Grüße,

  4. Hallo,
    Das ist wirklich ein schöner Erfahrungsbericht.
    Wie alt war dein Kind als ihr das angewendet habt?
    Mein kleiner ist jetzt 13 Monaten und schläft noch im Beistellbett und ich liebe es ihn bei mir zu haben. Aber bald soll er dann doch in sein eigenes Zimmer umziehen.
    Habt ihr dafür ein 2. Bett besorgt, für die Nächte in denen es nicht geklappt hat und du sie zu dir holen konntest?
    Liebe Grüße
    Jeanette

    1. Danke dir für dein Lob! Meine Kleine war ebenfalls ca 14 Monate alt und bis dahin hatte ich sie tatsächlich immer im Beistellbett. Dieses findet sich auch heute immernoch bei uns im Schlafzimmer. An den Tagen, an denen es ihr nicht gut geht, sie krank oder einfach nur liebensbedürftig ist, darf sie natürlich bei uns im schlafzimmer kuscheln und über Nacht bleiben. Das Beistellbett ist mittlerweile allerdings eher ein Fallschutz. Reinpassen tut sie da schon lange nicht mehr richtig :D

  5. Eigentlich gibt es dazu nur eine Frage: “ schläfst du gern allein? Oder ist es nicht doch schöner mit einem lieben Partner, Ehemann einzuschlafen, zu schlafen?“

    1. Danke! Niemand schläft gerne allein, also warum ein Wesen, welches nicht mal in Worten sondern nur mit Weinen seine Gefühle ausdrücken kann?

  6. Hallo Laura,

    Ich sehe das ähnlich wie du. Bei mir meinem großen (fast 9) war das Buch „jedes Kind kann schlafen lernen“ total angesagt. Ich hab es NIE gelesen. Kinder weinen lassen! Nein! Ich finde konditionieren schrecklich! Das kann man vielleicht mit einem Hund machen, aber vielleicht mit einem Menschen!

    Wir hatten damals schon ein Familienbett. Mittlerweile ist es 3,80 m. Damit alle 3 Kinder auch mit Platz haben. Wobei mein mittlerer lieber ins seinem Bett schläft, denn unser jüngster ist 18 Monate und wird auch noch gestillt.

    Ich finde das Kinder das Recht haben bei uns nicht Eltern zu schlafen. Ich möchte ja auch nicht alleine in einem Zimmer schlafen, getrennt von meinem Mann! Warum sollte ich dann meine Kinder, mein eigen Fleisch und Blut, in einem anderen Raum schlafen lassen müssen. Spätestens mit 12 Jahren hat sich das eh von selbst erledigt. Es ist gerade im Kleinkindalter so wichtig für die Bindung und somit die komplette Persönlichkeit.

    Da es aber ehr ums einschlafen geht, möchte ich euch erzählen dass ich meinen Sohn noch immer in den Schlaf trage oder zum einschlafen stille. Hab eine gute trage, am anfang ein tuch, somit sich meine Muskulatur mir dem Wachstum meines Kindes mitentwickelt. (Möchte ich anmerken weil oben was stand wg der Wirbelsäule – ich wiege übrigens 50kg und mein Kind ca 12g)

    Ich mach mir keine sorgen, denn wie kann man ein Kind zu viel Liebe geben? In anderen Worten zu sehr verwöhnen? Seht es doch als punktekonto. Alles was ihr jetzt einzahlt, haben die Kinder. Es ist sooooo wichtig Ihnen viel Spaß zu geben damit sie sich entwickeln können!

    Ich mach mir keine Sorgen dass ich ihn zu viel angewöhne und dass er, nur weil ich ihn die letzten 18monate immer in den Schlaf getragen habe, nicht alleine einschlafen kann.

    Meine beiden großen können das auch. Irgendwann kommt das ganz von allein. DEr Apfel fällt auch erst vom Stamm wenn er reif ist. Gebt Ihnen die Zeit. Ein Baby kann auch nicht mit 6 Monaten laufen. Es läuft wenn die Zeit dafür gekommen ist.

    Aber ja, mir ging und geht es oft auch so. Ich brauche auch zeit für mich. Gerade mit dem unterschiedlichen Alter meiner jungs ist es oft schwer. 6h auf, egal wie die Nacht war. Mittag wenn du kleine schläft, ist. Hausaufgaben zeit. Bis abends der letzte schläft ist meist 21h. Dann habe ich noch 1 Std und geh dann meist auch schlafen weil ich noch ca 3 mal Stille in der Nacht. Zudem ist mein Mann beruflich öfters mal 2- 8 Wochen am Stück weg.

    Ich weiß also genau von was ich rede.

    Doch schaut dass ihr das anders regeln könnt und nicht an eurem Kind „einspart“. Das leben verändert sich und auch die Einschlafgewohnheiten eurer Kinder. Ihr müsst das nicht erarbeiten. Das passiert alles zur richtigen Zeit.

    Allen eine gute Nacht und eine schöne kuschelzeit mit ihren Kindern.

    1. Hallo Sabrina,

      danke für deinen Kommentar, jede Meinung ist willkommen! Ich habe lediglich meine eigene Erfahrung niedergeschrieben, sehe mich keinesfalls als Rabenmutter und verbringe den ganzen Tag mit meinem Kind voller Liebe, dass es sich auch beim Schlafen stets behütet und sicher fühlt. Ich würde mein Kind nicht leiden lassen und auch nicht zwingen die Nacht alleine zu verbringen. Sie darf jederzeit zu uns ins Bett hüpfen und schläft nach wie vor gerne alleine ein. Es ist eine ganz entspannte Atmosphere bei uns entstanden, die ich nicht missen möchte. Jede Mami muss in ihrem eigenen Ermessen den richtigen Weg finden. Ich verfüge über keine pädagogische Ausbildung und habe für mich selbst das Buch zur Hilfe gezogen. Wünsche dir ganz viel Erfolg, Liebe und Geduld in deiner eigenen Erziehung und bitte dich, niemanden zu verurteilen.

      Liebe Grüße,
      Sara

  7. Klasse Beitrag Sara, ich werde das sofort ausprobieren. Mein kleiner Prinz ist 10 Monate alt und ohne Mama oder Papa geht es nicht ins Bett. Er schläft von Anfang an mit bei uns im Bett, 140 cm breit und Mama und Papa haben nun keinen Platz mehr ?. Ich werde berichten, wie es bei uns so läuft, drückt mir die Daumen. LG Julia

    1. Das freut mich sehr! Und bitte, bitte, bitte berichte mir auf jeden Fall von deiner Erfahrung. Ich bin immer glücklich über ehrliches Feedback.

      Drücke euch fest die Daumen!

  8. Toller Beitrag , ich versuche schon seit Wochen mein Glück bei meinem Sohn (11monate) hatte anfangs auch super Erfolge aber inzwischen sind wir wieder auf Anfang bzw. eigentlich noch schlechter dran ?Tagsüber klappt weiterhin alles er schläft alleine in seinem Bett ohne Probleme aber Nachts klappt nix mehr obwohl wir soweit waren das er 3-4std alleine schlief dann sich gemeldet hat gestillt und gewickelt wurde und dann weiter schlief… Aktuell schläft er auch ein aber nur mit Brust (kein trinken sondern Schnullern ) schläft Max 30-60minuten alleine ?Und das geht dann die ganze Nacht so ? Dementsprechend KO bin ich dann auch … Nucki,nuckeltücher, Flasche ,Kuscheltiere … Lehnt er ab und er schreit und schreit und schreit bis er bläulich wird …. Bin einfach am Ende mit meinem Latein hat vielleicht noch jemand Tipps danke schonmal im Voraus lg

    1. Hallo Franziska,

      keine Sorge, es kann nur besser werden :D ich kann deine sorgen absolut nachvollziehen. Das wichtige ist, dass ihr für euch beide den besten Weg findet. Ein Weg mit viel Liebe und Zuneigung und dem aller besten Bauchgefühl. Ich vertraue in deine Mama-Künste. Ihr schafft das schon!

  9. Hallo Sara,

    ich habe Euren Blog eben durch Zufall bei Pinterest gefunden :)))

    Unser Emil ist jetzt fast vier Monate. Von Anfang an habe ich immer auf mein Bauchgefühl gehört und es bis dato nicht bereut. Pauschalisierte Ratgeber sind für mich ein Graus! Es gibt einfach keine Lösung, die für alle passt und man neigt schnell dazu, den eigenen Instinkt auszublenden.

    Was mir extrem hilft sind Erfahrungen Anderer – so wie Deine. Völlig wertfrei geschrieben – eben dokumentiert, was für EUCH passt. Wenn man als Leser in der Lage ist das für sich selbst zu reflektieren, findet man immer wertvolle Denkanstöße.

    Bei uns klappt das bis dato mit dem Einschlafen zwar recht gut aber Dank Deinem Artikel hab ich jetzt noch ein paar tolle Ideen wie ich die Schwachstellen optimieren kann – zum Wohl für beide Seiten.

    Liebe Grüße an Dich!

    1. Hallo liebe Susann,

      danke für deine Worte. Du formulierst es genau richtig! Das Bauchgefühl ist das wichtigste. Ich möchte in keinem Fall ein Ratgeber sein. Dafür ist das Erziehungsthema einfach viel zu komplex und ich bin auch keine Sozial-Pädagogin. Es macht mich glücklich, wenn ich durch meine einfache Erfahrung anderen Eltern vielleicht helfen kann.
      Ich wünsche dir und deinem Sohn alles Gute!

  10. Mir kommen die Tränen, wenn ich das lese. Jedes Kind, das das erleben muss tut mir sehr leid. Schade und traurig, dass so etwas grausames empfohlen wird, egal wie abgeschwächt. Ich empfehle jedem den Blog ‚das gewünschteste Wunschkind‘ ider das Buch von Renz-Polster ‚Kinder verstehen – born to be wild‘. Ein Kind braucht Sicherheit, brauch Trost – immer! Ein Kind weint nicht ohne Grund und hat keinen ‚bösen Willen den es durchsetzen will‘. Es geht hier einfach um Grundbedürfnisse. Sorgen und Ängste des Kindes nicht ernst zu nehmen, das ist fatal und schädigt das Urvertrauen. Trösten braucht Körperkontakt. Erst dann werden die richtigen Hormone ausgeschüttet. Aber das Weinen wird hier noch ignoriert, als ’nicht schlimm‘ abgestempelt. Doch, für das Kind ist es schlimm, sonst würde es nicht weinen. Auch dieser ‚Test‘ ist völliger Blödsinn. Die Zeit ist kurz. Warum muss ein so kleines Kind schon so früh funktionieren? Was sind schon ein paar Jahre, gemessen daran wie alt es wird. Will man selbst tatsächlich so behandelt werden? Wohl eher nicht.

    Liebe Leser, bitte bitte macht das nicht nach! Tut das euren Kindern nicht an! Es ist völlig normal und artgerecht, dass ein Kind nicht schnell und brav alleine einschläft. Das gehört dazu und ist kein ‚Problem‘.

    1. Liebe Marion,

      es geht hier lediglich um meinen Erfahrungsbericht. Ich zwinge meine Tochter keinesfalls vereinsamt in ihrem Bett zu verbleiben. Sie darf jederzeit zu uns ins Elternbett rüber kommen, sofern sie in der Nacht wach wird und nicht wieder direkt einschlafen kann. Auch beim Einschlafen selbst befinde ich mich in ihrer Nähe, gebe ihr Liebe und begleite sie in unserem persönlichen Ritual in den Schlaf. Es gibt keinen richtigen oder falschen Weg zu erziehen. Jede Mutter muss für sich ihr eigenes Maß finden, mit dem alle glücklich Leben können.

      Ich möchte an dieser Stelle aus dem Beitrag zitieren „Was mit Kindern geschieht, die nicht alleine schlafen lernen“:

      Auch Renz-Polster und Imlau empfehlen, es entspannt anzugehen. Irgendwann wolle jedes Kind im eigenen Bett schlafen. Mit etwa drei Jahren befänden Kinder sich in der sogenannten Autonomie-Phase und verspürten dann ganz automatisch den Drang, im eigenen Bett zu schlafen.

      “Wollen Eltern mit ihrem Baby nur in den ersten Lebensmonaten die Matratze teilen, können sie ihr Kind am besten um den siebten Lebensmonat herum ans eigene Bett gewöhnen.

      In diesem Alter haben Babys schon viel Urvertrauen entwickelt, fremdeln aber noch nicht: Ein guter Zeitpunkt, um sanft eine neue Abendroutine zu entwickeln.”
      Quelle: http://www.huffingtonpost.de/2016/07/20/kinder-alleine-schlafen-lernen_n_11084388.html

    2. Hallo Marion! Ich sehe das so wie du! Meine Tochter ist 3 Jahre alt und schläft oft bei uns im Bett ein, wir lesen zusammen Bücher und kuscheln, manchmal möchte sie auch von alleine zu sich ins Bett und ich soll einfach daneben sitzen bleiben, bis sie einschläft. Es ist so schön, ich genieße es! Mein Partner genauso! Ich bin selbstständig und Gott sei Dank erfolgreich! Es heißt aber auch 50-60 Std. Arbeitswoche und Familie unter einen Hut zu bekommen! Klar,wünsche ich mir manchmal mehr Zeit für mich selbst, aber die Zeit mit meinem Kind Seite an Seite ist mir/uns viel wichtiger und kostbarer!!! Meine Tochter ist auch in einer privaten Einrichtung tagsüber , wo es sehr individuell und liebevoll zugeht, ohne bestrafen und viel erklären und ablenken! Die Erzieherinnen legen sich auch immer ins Zimmer während dem Mittagsschlaf und halten manchen Kindern die Hand, wenn sie es möchten!
      Ich bekomme Gänsehaut von solchen Beiträgen! Bitte, bitte nicht nachmachen!

  11. So ein kleiner Zwischenbericht vo uns ?
    Luis schläft nun immer bis ca 6 oder wie heute 7 Uhr im eigenem Bett ( in unserem Schlafzimmer ), danach darf er dann zu uns ins Bett zum Kuscheln und vielleicht noch 1-2 Stunden weiter Schlafen.
    Es hat sich einfach alles schrittweise verbessert.
    Er weint nur noch ab und an, was aber zuf Zeit an den blöden Zähnen liegt und was dieser Rattenschwanz so mit sich zieht…. Durchfall, Fieber und co…
    Mama und Papa haben nun auch mehr zeit für sich und sind definitiv entspannter und ausgeschlafener, was unserem Krümel natürlich zu gute kommt.

  12. Hallo ,
    ich habe mir die Kommis jetzt alle durchgelesen und bin ein wenig hin und hergerissen. Es gibt ja sichtlich zwei komplett gegensätzliche Meinungen zu dem Thema.

    Die einen lassen ihr Kind anfangs weinen um es selbstständig zu machen ,das ist so wie ich das sehe,der Grund.
    Die andere Seite will keinesfalls dass das Kind weint und tragen/stillen/wippen es teilweise Jahrelang um es ,scheinbar ,psychisch nicht zu verletzen .

    Die Argumentation der ersten Seite ist,das es beiden Seiten Erleichterung bringt und das Weinen nur eine Art Schauspiel ist um zu bekommen was es will.
    Die andere Seite argumentiert damit das es in der Natur des Kindes liegt nicht so klein schlafen zu wollen und das das Weinen ein negatives Empfinden signalisiert .

    Und jetzt weiß ich trotzdem nicht weiter denn einiges klingt hier logisch,anderes dort …
    Über Hilfe würde ich mich freuen .

    LG
    Maryam Mutter von Isa (7Mon.)

    1. Liebe Maryam,

      Danke für deinen Kommentar. Allerdings möchte ich auch bei dir betonen, dass ich nicht wirkich helfen kann. Ich möchte in keinem Fall als Ratgeberin fungieren, sondern habe hier lediglich meine eigene Erfahrung niedergeschrieben. Jede Mami muss in ihrem eigenen Ermessen den richtigen Weg finden. Ich verfüge über keine pädagogische Ausbildung und habe für mich selbst das Buch zur Hilfe gezogen. Wünsche dir ganz viel Erfolg, Liebe und Geduld mit deinem kleinen Schatz und hoffe du findest deinen Weg.
      Sara

    2. hallo maryam,
      ich kann dir mit einem 7 monaten alten baby nur dringend davon abraten das alleine schlafen zu üben. kinder bis 2 jahren kann man nicht verwöhnen. babys erleiden, wie auch in studien nachgewiesen, todesängste bei diesen methoden und das resignieren hat für das erwachsenenalter dann oft folgen in form von ängsten, wenig urvertrauen, bindungsstörungen etc.
      gehe nach deinem bauchgefühl und diese phasen gehen alle vorbei und es gibt immer erholungsphasen. aber die ängste die ein baby jetzt erlebt, prägen für das ganze leben eines menschen.
      es gibt viele blogs und bücher darüber.
      viel erfolg. gruß
      Cynthia

  13. Hallo hier ist Kathrin hab die selben Probleme mit den einschlafen und durchschlafen mein Kleiner würd jetzt 8 Monate alt .ich möchte gerne das mal so versuchen wie es hir beschrieben ist aber eine Frage hab ich wie mache ich das wenn meiner Müde ist aber ich ihn nicht zur Ruhe bekomme das heißt er ist nur in Bewegung dreht sich ständig auf den Bauch und kommt von alleine nicht rum was soll ich tun ihn helfen oder ihn jammern lassen weiß wirklich nicht mehr weiter LG Kathrin

    1. Hallo liebe Kathrin,
      dazu kann und darf ich keine Antwort geben. Ich möchte in keinem Fall als Ratgeberin fungieren, sondern habe hier lediglich meine eigene Erfahrung niedergeschrieben. Jede Mami muss in ihrem eigenen Ermessen den richtigen Weg finden. Ich verfüge über keine pädagogische Ausbildung und habe für mich selbst das Buch zur Hilfe gezogen. Wünsche dir ganz viel Erfolg, Liebe und Geduld mit deinem kleinen Schatz.
      Sara

  14. Ich bin Pädagogin und habe eine zusätzliche Ausbildung in bindungsorientierter Arbeit. Das Buch: „Jedes Kind kann schlafen lernen“ empfiehlt Methoden, die aus dieser Sicht betrachtet psychischen Missbrauch darstellen. Sie funktionierten deshalb, da sie auf das Aufgeben des Babys abzielen. Letztendlich hört das Kind auf zu weinen, da es zuviel Energie verlieren würde, würde es mich weiter schreien. Dieser „friedliche“ Schlaf wirkt nur so, das Kind hat einen gleichzeitig sehr hohen Ausstoß an Stresshormonen. Die hier beschriebene abgeschwächte Form ist ähnlich, anstelle von Trost und Körperkontakt, erfährt das Kind, dass sein Bedürfnis mich zählt. Die intensiven ersten Jahre, in denen die Bedürfnisse des Kindes gesehen werden, machen sich übrigens laut Forschung später bezahlt: selbstständige, selbstsichere Kinder sind das Ergebnis. Also besser jetzt durchhalten und einen liebevollen Weg gehen, als dem Kind mit irgendwelchen völlig naturwidrigen Tricks das Vertrauen zu nehmen. Kenne aus meiner Therapeutieausbildung auch immer wieder Erwachsene, die sich im Rahmen einer Therapie mit dem eigenen Schreiengelassen worden sein auseinandersetzen. Das ist eine schmerzhafte, frühkindliche Erfahrungen. Lg

    1. Hallo Eva! Genau das habe ich mich auch gefragt.

      Mein Sohn schlief bereits gut alleine ein, aber seit drei Monaten (es begann auch mit zahnen und dadurch war er viel bei uns im Bett) können wir ihn nicht mehr in seinem Bett lassen. Er steht im Gitterbett und lässt sich auch in unserm Beisein nicht beruhigen.
      Gibt es dazu Erfahrungen? Er ist jetzt 19 Monate alt.

  15. Hallo Sara
    Ich finde deine Tipps gut. Man kann es mal probieren. Meine Tochter ist 19 Monate alt und muss langsam auch lernen allein einzuschlafen.

    Liebe Grüße
    Dounya

  16. Puh – ich hab so Angst davor … meine Tochter schlief eine Zeit lang nämlich in ihrem Bett und fing eines Tages plötzlich an, dieses zu beschreien. Die Nerven reichten dafür nicht. Seitdem praktizieren wir das Familienbett und ich hab sie auch so gern neben mir – aber es gibt Nächte,. da wühlt sie dem Papa zu viel. Öfter denke ich nun also darüber nach, sie an ihr Bett zu gewöhnen. Und dieser Blogpost macht ein wenig Mut … ich glaube, wir versuchen es endlich mal wieder.

  17. Hallo.
    Ich schließe mich da mal Marion, Sabrina, Cynthia und Klara an! Einfach damit das hier nicht noch mehr Eltern nachmachen. Eure Babys wollen euch nicht manipulieren. Sie wollen nicht mit den Eltern bzw. Bezugspersonen „kämpfen“. So weit kann ein Baby doch gar nicht denken. Es möchte nur die Grundbedürfnisse gestillt bekommen. Und da gehört nunmal auch Nähe im Schlaf dazu. Tagsüber werden die Kleinen dann gehegt/ (im Idealfall) getragen und gekuschelt und nachts – zack – in einem Bett alleine evtl. sogar in einem anderen Raum. Das versteht das Baby doch erst recht nicht. Und davon soll es dann selbstbewusster werden? Wo wären wir denn evolutionär betrachtet, wenn wir unsere Babys immer brav in der Nachbarhöhle abgelegt hätten? Neben Herbert Renz Polster empfehle ich noch wärmstens das Buch artgerecht von Nicola Schmidt und Julia Dibbern.

  18. Hallo Sarah,

    ich habe die Seite bis zum Ende gelesen und bin jetzt einerseits beruhigt, dass sich Frauen gemeldet haben, die das anders sehen als du. Dass du schon in den ersten Zeilen hier vom „Klammern und an Mami hängen“ schreibst und dass dich andere Frauen auch noch um Tipps bitten, ärgert und beunruhigt mich dagegen. Schon allein diese Ausdrucksweise wertet das Verhalten deines Kindes sehr ab und zeigt deine Einstellung ihm gegenüber. „Klammern“, wie du es nennst, tut ein Kind, das dazu gute Gründe hat und sich so deiner Liebe und Aufmerksamkeit versichern will und muss. Den „Kampf“ um das Zubettgehen gibt es nur, wenn dies als Abschieben und Entzug von Nähe und Beisammensein empfunden wird. Unsere Kinder sind bald 3 und 5 Jahre alt. Wir gehen beide arbeiten, zusammen 180%. Zeit für uns haben wir nicht viel. Die hatten wir aber, bevor wir uns entschieden haben, die kleinen Leutchen hier reinzulassen und uns damit verpflichtet haben, ihnen alles mitzugeben, damit sie sich zu zufriedenen, selbstbewussten, empathischen Menschen entwickeln können. „Zeit für uns“, für „Selbstverwirklichung“ und all das, wofür es gerade so tolle trendige Wörter gibt (oder auch die im Moment so angesagte Selbstdarstellung in schicken Bloggs) werden wir auch in absehbarer Zeit wieder haben. Darauf freue ich mich. Aber jetzt gerade freue ich mich über die zwei kleinen Schnarchnasen, die rechts und links von mir liegen und es – wie ungelogen absolut und ausnahmslos immer – lieben, mit Mama oder Papa ins große Bett zu steigen, Vorlese- und (jaaaaa, ganz verwerflich:) Kurzefilmchenprogramm zu starten und dann mit dem Gefühl der Sicherheit und Geborgenheit einzuschlafen.
    Ich schließe mich einer Vorschreiberin an: Dein „friedlich“ ist ein „resigniert“, „erschöpft“, „enttäuscht“, das dein Kind viel Kraft und Vertrauen gekostet hat, man muss sich nicht sehr weit in aktuelle psychologische Titel einlesen, um hierzu was zu finden. Irgendwann, -wo und -wie wird es versuchen, sich das wiederzuholen. Nimm ihm das bitte nicht übel.

  19. Folgendes verstehe ich nicht… habe das schon sehr oft gelesen und immer immer wieder drängt sich mir eine frage auf.
    Aber erst mal zu dem Abschnitt den ich meine:

    „….Uns Erwachsenen würde es da genauso gehen, wenn wir im Suff an der Bar einschlafen und uns dann in einem dunklen Raum mit Kuscheltieraugen wiederfinden würden, die uns so garnicht angsteinflößend vom Bettrand anstarren…..“

    wenn ich 3x hintereinander im Suff an der Bar eingeschlafen und in einem dunklen Raum mit Kuscheltieraugen aufgewacht bin (denn auch dies ist ja irgendwie ein Ritual – es wiederholt sich immer wieder genau so -), dann hab ich dich irgendwann verstanden „… ah alles klar, meine umgebung hat sich verändert – genau wie gestern und vorgestern….“
    da der Aspekt „dort einschlafen, wo man ggf. aufwachen wird und dann friedlich weiterschlafen, weil man ja weiß, wo man ist“ in deiner Theorie so wichtig ist, hab ich das Gefühl ich muss zuerst verstehen, wieso sich ein Kind nicht an das Ritual „einschlafen mit Körperkontakt – aufwachen im warmen weichen bettchen“ gewöhnen kann.
    Jemand ne Idee? ich wäre wirklich dankbar denn ich gehe langsam am Stock :(
    – kind ist knapp 2 jahre alt. Die große ist 4 und schläft (inzwischen!!!) bombe. Kam tatsächlich von ganz alleine etwa im alter von 3 jahren!

  20. hmm… nun hab ich mir das hier alles durchgelesen…

    Ich habe eine 8 Monate alte Tochter – eine Nachzüglerin nach drei mittlerweile erwachsenen Söhnen. Meine Jungs haben alle sehr zügig durchgeschlafen und ich hatte nie Probleme damit, sie allein einschlafen zu lassen, weil ich das immer von Beginn an praktiziert habe.
    Das Kind wurde wach ins Bett gelegt mit Ritual… man verließ den Raum, es kam ein kurzes Meckern und Lauschen, dann wurde vielleicht noch etwas gebrabbelt und nach maximal 10 Minuten war Ruhe.
    So ist das mit dem Einschlafen auch bei der Kleinen heute. Absolut kein Problem. Einschlafen geht immer. Auch allein.

    Allerdings – und das ist für mich neu und sehr sehr anstrengend – kommt sie nachts ständig und will an die Brust.. Ich schildere mal einen Ablauf:

    Abendessen 17.00/17.30
    Bettzeit gegen 18.00 (im Winter) – bisher lässt sich das leider nicht verschieben, da sie immer pünktlich hundemüde ist und sehr quengelt, wenn sie dann nicht direkt ins Bett darf (außerdem nutzt es auch nix zu verschieben, die Zeiten bleiben gleich :-( )
    22.30/23.00 aufwachen – viel trinken an der Brust / sobald sie anfängt zu nuckeln, lege ich sie wieder in ihr Bett… sie wird kurz wach, greift sich ihren Hasen und schläft wieder ein (yeah, alles gut!)
    0.00/1.00 aufwachen, schreien aus vollem Hals, ich hole sie ins große Bett und nehme sie an die Brust, kurzes Trinken, dann nuckeln, dann ständiges Wühlen und hin und her werfen. An Schlaf ist nicht mehr zu denken, denn Madame möchte nur noch nuckeln. Plastik, Silikon, Latex wird verweigert, es muss Mama sein! Wenn das wenigstens kuschelig wäre… nein!
    Es kneift, kratzt, haut um sich, tritt und versucht sich Platz zu schaffen… biete ich den Platz indem ich wegrücke, robbt sie sofort hinterher und will wieder an die Brust. Jeder Versuch sie wieder in ihr Bett zu legen, wird mit großem Geschrei quittiert.
    Sie lässt sich nachts nicht in den Arm nehmen (schiebt ihn weg) und macht so viel Theater, dass der Papa teilweise nachts auf die Couch auswandert, um überhaupt zur Frühschicht noch ein wenig Schlaf zu bekommen :-((
    Ich stehe dann meist um 4.30/5.00 Uhr auf und Madame liegt diagonal mit weit ausgestreckten Armen im Bett und schläft noch ein bis zwei bis drei Stündchen *hmpf*
    Mama sieht aus wie ein Zombie und Tochter erwacht mit strahlendem Lächeln, als wäre das die beste Nacht seit Ewigkeiten gewesen.
    So geht das seit Wochen.. ach was, seit Monaten… und langsam hab ich echt keine Lust mehr.

    Am Essen liegt es auch nicht, sie hat eine Weile aus der Flasche getrunken und ich gab ihr „reichhaltigere“ Kost, weil ich dachte, das arme Kind wird nicht satt. Genutzt hat es… nix!
    Heute verweigert sie die Flasche komplett oder kaut nur auf dem Nuckel rum.
    Brei hilft auch nicht.
    Tee ist eine persönliche Beleidigung.

    Nach drei so „einfachen“ Jungs ist dieser weibliche Nesthaken eine echte Herausforderung.
    Hat jemand eine gute Idee für mich?

  21. Hallo liebe Mamis,
    vielleicht kann ich ein wenig Licht ins Dunkel bringen. Ich bin Kinder- und Jugendpsychologin und bin selbst Mutter einer Tochter, die gerade 1,5 Jahre alt ist.
    Kinder unter 2 manipulieren nicht. Sie schreien, weil sie etwas stört (das kann Angst, aber auch Wut sein). Die Aufgabe der Mutter/des Vaters sollte es sein, das störende Problem des Kindes zu beseitigen. Dies geschieht hauptsächlich durch Trost und Entfernen der Störquelle. Man sollte sich bewusst machen, dass so kleine Kinder Angst haben, allein zu sein und allein zu schlafen, denn dies geht gegen ihre evolutionären Bedürfnisse nach Schutz, Sicherheit und Fürsorge. Ja, Kinder fordern Liebe ein. Wenn sie diese nicht erhalten, dann verkümmern sie, kognitiv und emotional.
    Sie können einfach noch nicht so denken wie wir Erwachsene, denn das Gehirn, besonders der Neocortex ist noch nicht vollständig entwickelt.
    Dazu sollte man noch betonen, dass jedes Kind individuell ist und man nichts pauschalisieren kann. Ein Kind schläft gut allein ein ohne zu Schreien (sein Bedürfnis nach Nähe ist nicht so groß- warum? dafür kann es verschiedene Gründe geben), das andere braucht seine Bezugsperson. Wer sich mit der Bindungstheorie beschäftigen möchte, sollte sich mit Bowlby und Ainsworth vertraut machen. Hier gibt es 4 Bindungsstile bei Kindern, die großen Einfluss auf die Beziehungsqualität im Erwachsenen haben. Jeder kann sich als Erwachsener auch gern mal einschätzen, da shilft vielleicht im Umgang mit dem eigenen Kind.
    Wen die kognitive Entwicklung interessiert ist teilweise mit Piaget gut beraten (aber er unterschätzte Kinder kognitiv, dennoch bauen die meisten Theorien zu kognitiven Entwicklugn auf ihn auf).
    Wer sich damit auseinandersetzt, wird sehen, dass es natürlich ist, dass ein Kind seine Bezugperson benötigt, auch während der Aufwachphasen in der Nacht, die alle 60-90 Minuten passieren (auch bei uns Erwachsenen,nur wir schlafen so schnell wieder ein, dass wir es nicht bewusst wahrnehmen). Sobald das Kind kognitiv genug gereift ist (meist 3 Jahre) strebt es nach Autonomie und sucht meist selbst danach im eigenen Zimmer und im eigenen Bett zu schlafen. Aber auch hier gibt es Ausnahmen, die einen wollen es früher, die anderen später.
    Ja, für uns als Bezugspersonen ist das kräfteraubend und man geht oft an die eigenen Grenzen. Dies ist jedoch dem modernen Lebensstil (Arbeit+ Haushalt+Kind+Wunsch nach Freizeit) geschuldet, nicht dem Kind mit der „bösen“ Absicht uns auszureizen.
    Ich hoffe, ich konnte objektiv der ein oder anderen Mutter ein wenig helfen.

    1. So eine Sache noch (sry wegen Fehlern etc. Stehe unter Zeitdruck 😂😂).
      Wenn ich schon höre..lest doch mal das Buch xy… Da könnte ich durchdrehen. Hört auf euren Instinkt und entscheidet individuell.
      Wenn ihr eure Kind liebt und ihm keinLeid zufügen wollt, dann entscheidet ihr euch richtig!
      Und ich könnte mein Kind nicht bei mir im Bett schlafen lassen bis es 3 ist. Kinder drehen sich wie ein Propeller. Würde keine Nacht mehr schlafen können. Wenn es Ihnen nicht gut geht….sehr gerne…Immer….Ich liebe es mit ihnen zu kuscheln, aber es wäre kein Dauerzustand für mich und ich verstehe auch nicht was viele so fatal finden. Meine Hebamme die 3 Kinder hat übrigens auch nicht.
      Mein Sohn schläft auch wie schon gesagt viel viel besser!! Er schläft in seinem Zimmer durch und wacht morgens lachend auf.

      1. Oh mein Gott, Vanessa! Du bist so unglaublich toll und sympathisch. Ich könnte dich direkt knuddeln. Bin deinen Zeilen einfach total verfallen und bei jedem Satz dachte ich mir JAAAAAAH und GENAUUUUUU. Danke, dass du dich für mich stark machst und mir so viel Mut zusprichst. Ich finde deine Zeilen wundervoll und bin jetzt hoch motiviert mir von niemandem mehr etwas sagen zu lassen. Jede MAMA kennt ihre Grenzen und weiß, wie sie mit ihrem Kind am besten umgeht. Ich, nein WIR, sind glücklich und das ist die Hauptsache. Meine Kleine steht morgens auch ganz ohne Tränen auf, steigt aus ihrem Bett und kuschelt uns im Schlafzimmer wach. Dann beginnt unser schöner Alltag. DANKE, DANKE, DANKE für deine Worte!

  22. Liebe Sara,

    lass dich nicht von denen runtermachen, die ihre Kinder bei sich im Bett schlafen lassen. Mein Mann und ich nehmen unsere Tochter auch zu uns ins Bett, weil sie noch nicht reif dafür ist, alleine zu schlafen. Aber wir sind erschöpft, weil die Maus sich dreht, wir aufpassen müssen, dass sie nicht plötzlich unter uns liegt. Ich wünschte mir, sie würde genau wie ihre Cousine und ihr Cousin sein und gleich im eigenen Bett schlafen können. Die dauerhafte Müdigkeit, die ich dadurch habe, macht mich mürrisch und mein Mann braucht auch einen erholsamen Schlaf, da sein Job viel Aufmerksamkeit verlangt.
    DAS sehen deine Kritiker nicht. Auch wir Eltern brauchen den Schlaf, müssen wir doch auch funktionieren und das nicht nur für unsere Kinder. Wo soll das Geld herkommen? Wie soll man als launische Mutter ein gutes Vorbild sein? Als Ehepaar noch nett agieren, wenn man stets müde ist? Nein, nein, das sehen diese Herrschaften nicht.

    1. Du sprichst mir aus der Seele. Danke für deinen Zuspruch und viel Kraft für das eigene Mamasein. Der Blick hinter die Kulissen ist manchmal nicht leicht. Nach außen hin erscheint immer nur die heile Welt, aber innerliche Erschöpfung kann gefährlich werden. Ich kann jedem nur Geduld zusprechen. Wir werden es alle auf unsere liebevolle Weise schaffen.

      Ich wünsche dir alles alles Gute!

  23. Hey… Ich finde es echt unmöglich,dass sich andere erlauben über den Text negativ auszulassen.Muss man so ja nicht machen,wenn man nicht will.Aber ist doch nix schlimmes dabei gewesen.Das Kind bekommt doch seine Liebe und man ist doch immer gleich zur Stelle. TOLLES TIPPS

    Ich habe so vieles wieder erkannt.Hoffe wir bekommen das auch bald hin.Auch wenn ich das abendliche auf dem Arm kuscheln,bis sie eingeschlafen ist irgendwie vermissen werde.Kann man sich auch tagsüber gegenseitig geben.Habe ja auch noch ein 4 Monate alten Sohn,der seine Mutter abends mal mehr und mal weniger braucht.

  24. Liebe Sara,
    Dein Beitrag liest sich wirklich gut und ich finde, dass dein Erfahrungsbericht eben dein ganz persönlicher ist und auch von anderen als solcher verstanden werden sollte. Ich selbst bin noch keine Mutter, habe aber diesen Artikel einer guten Bekannten empfohlen, da mir die Aussage „Jede Mutter muss gemeinsam mit ihrem Kind eigene Mittel und Wege zum Einschlafen erproben und finden“ (paraphrasiert) sehr gut gefällt. Hier finden sich gute Anregungen und weiterführende Links, die man sicher auf die eigene Situation anwenden kann und dann sieht man ja, wie gut oder eben nicht gut das Kind darauf reagiert. Ich finde deinen Beitrag wirklich nützlich und anregend und auch deine ehrliche Herangehensweise und Schilderung gefällt mir wirklich gut. Meiner Meinung nach sollten andere Mütter deinen Weg mehr respektieren und so manch einer (wie hoffentlich auch das Kind meiner Bekannten) kann bestimmt von deiner Erfahrung profitieren. Du hörst dich gar nicht nach einer Rabenmutter an und ich hoffe, du bist auch weiterhin motiviert für Beträge dieser Art! Dein Schreibstil liest sich nämlich richtig gut :)

    1. Da muss ich doch sofort antworten und mich für deine motivierenden Worte bedanken! Es ist wunderschön, wenn sich Menschen die Mühe machen positives Feedback zu geben und damit soviel Gutes bewirken können. Dein Kommentar hat mich gestärkt und ich werde ihn mir immer dann durchlesen, wenn mich negative Stimmung hinunterziehen und in meiner Blogarbeit blockieren sollte. Vielen lieben Dank und alles gute für dich und deine Bekannte!

  25. Hallo. Uns ging ed ähnlich. Bis etwa Anfang 9. Monat habe auch ich jeden abend und jeden mittag zur Schlafenszeit mit meiner kleinen auf dem Arm singend im Schlafzimmer verbracht. Und dann der leidige weg vom Arm bis ins Bett (der dann oft zu weit war und sie wieder wach war). Dann im Januar diesen Jahres habe ich gedacht es kann so nicht weiter gehen (da sie für ihr Alter recht groß war und immer schwerer wurde). Also habe ich es auch probiert mit dem hinlegen und dann raus gehen aus dem Zimmer. Die ersten Tage hat sie erst mal viel geweint. Bin dann nach einer gewissen Zeit noch mal rein und hab ihr den Schnuller gegeben und sie wieder hingelegt (da sie immer wieder im Bett stand). Dann hat sie noch kurz geweint und schlief dann ein. Dann nach 1 Woche klappte es wunderbar. Ich konnte sie hinlegen ohne Geschrei. Sie lag dann zwar noch 10- 20 Minuten (je nach ko Zustand 😉)und hat mit sich erzählt. Dann schlief sie ein.
    Nun wird meine kleine 1 Jahr und ich bin froh und glücklich das sie so leicht ins Bett geht. Wir lesen jeden abend eine gute-nacht-gedchichte und dann lege ich sie hin und sie schläft alleine ein. Nun kann auch mein Mann und meine Schwiegermutter sie ins Bett bringen. Was zu dem Zeitpunkt mit 9 Monaten nicht der Fall war.
    Demnächst zieht sie um in ihr eigenes Zimmer und ich hoffe das es dann immer noch so problemlos klappt mit dem zu Bett bringen wie jetzt bei uns im Schlafzimmer.

    Also ich finde du hast es richtig gemacht. Und es ist so ja auch einfacher für die kleine wenn sie ohne Stress ins Bett gehen können.
    Mach weiter so und höre auf dein Bauchgefühl.
    Versuche ich auch immer 😉😊

    Lg

  26. Ich finde ds super wie du das gemacht hast und danke für dein Bericht .

    Ich werde ich das jetzt genau so bei mein Kleinen (15monate) versuchen.

    Traurig ,dass manche Menschen meinen , gute Eltern sind nur die, die ihr eigenes Leben und ihre Privatsphäre im Kreissaal gelassen haben ^^ .Das sind dann die Eltern die man bei „Schwiegertochter gesucht“ sieht ,weil die Kinder sich nie abnabeln konnten .

  27. Liebe Sara,

    ich hab mir nun endlich mal die Zeit genommen (nachdem ich deinen ursprünglichen Beitrag schon vor längerer Zeit gelesen habe), die weiteren Kommentare durchzulesen!
    Ich hab deinen Ursprungsbeitrag genossen, weil ich das hätte sein können, die das geschrieben hat – ich habe es bei meiner Kleinen, mittlerweile 2,5 Jahre nicht anders gemacht und sie fühlt sich prächtig! :-)

    Ich bitte dich, egal wieviele negativen Kommentare noch kommen sollten, lösche diesen Beitrag auf keinen Fall, ich liebe ihn!

    Und an alle anderen lieben Mamis, die diesen Beitrag kommentieren mussten:
    Das ist ein Beitrag einer Mami, die ihr Wissen und ihre Erfahrung niedergeschrieben hat – jeder hat seine eigene Erziehungsmethode, aber es gibt niemanden das Recht, irgendwas zu kritisieren (vorallem wo es nichts zu kritisieren gibt)!!!

    Ganz liebe Grüße,
    Lisa

  28. Liebe Lisa,

    ob es was zu kritisieren gibt oder nicht ist wohl wirklich Ansichtssache. Wenn jemand seine Erfahrungen veröffentlicht, muss auch mit Kritik rechnen. Wobei ich sagen muss, dass Sara sehr gut mit dieser umgehen kann. Aber der Einschlafmethode kann ich wirklich nichts abgewinnen. Besonders wenn einem bewusst ist, dass das Kind einfach irgendwann resigniert und aufgibt. Und noch erschreckender finde ich wie manche diesem Beispiel folgen, deren Babys ja noch deutlich jünger sind und sich die Einschlaf- und Durchschlafphasen noch so oft ändern können. Dementsprechend müssen diese Kinder diese Methoden unter Umständen noch öfter ertragen. Da habe ich einfach Mitleid mit den kleinen Menschen.

  29. Liebe Sara,

    entgegen der heutigen „FAMILIENBETT BIS ZUM KIGA BEWEGUNG“, Baby immer tragen etc. Sehe ich es genauso wie du. Die Kleinen schlafen besser in ihrem Bett und meiner schläft sogar besser in seinem Zimmer. Ich möchte nicht abstreiten, dass es Kinder gibt, die mehr Nähe brauchen und will nicht sagen, dass meine Methode die beste ist ABER mein Kleiner schläft 1000 MAL BESSER. (Meine Hebamme ist übrigens auch der festen Überzeugung. Anfangs ist das Familienbett wundervoll und auch sinnvoll, aber dann braucht jeder seien Ruhe) es wäre eher von mir egoistisch ihn jetzt bei mir zu behalten, nur weil es mir sehr sehr schwer viel, dass er in seinem Bett schläft. Erst Familienbett, dann Beistellbett, dann eigenes Bett neben mir und zum Schluss eigenes Zimmer. Ich finde gar nichts empörend an deiner Vorgehensweise,denn ich finde man kann mit der Zeit als Mutter sehr gut wissen, ob sie aus Angst weinen oder einfach weil sie sich gegen den Schlaf wehren obwohl sie hundemüde sind. Hättest du dein Kind in den Schlaf schreien lassen wäre das nicht ok. Aber du machst alles richtig und so habe ich das Auge gemacht. Ich saß dann daneben. Habe ihn gestreichelt und bin mal 10 Sekunden raus und siehe da. Genau dann ist er eingeschlafen. Er wollte nämlich einfach seine Ruhe! Mittlerweile kann ich ihn Abends mit seiner Flasche ins Bett legen, raus gehen und er schläft friedlich und alleine ein. OHNE EINEN EINZIGEN PIENS. Ich mache alles nach dem Herzen. Merke ich…Heute geht es ihm nicht so gut, dann wiege ich ihn in den Schlaf. Das schönste ist. Morgens wacht er nicht durch weinen auf. Sondern ich höre ihn brabbeln und lachen😍😍 ein mega zufriedenes, glückliches Kind eben! Ich hatte übrigens den Entschluss gefasst, da ich den Kleinen im Schlaf beobachtet habe als ich nicht schlafen konnte. Immer wenn Papa sich wälzte wurde er wach und auch morgens wenn Papa aufstehen musste für die Arbeit. Und das ist definitiv nicht gut für ihn. Ich verstehe die Empörung überhaupt nicht und finde du machst alles richtig. Ich bin total stolz, dass mein Kind so ausgeglichen ist….Immer und überall einfach schlafen kann und keine Angst hat, weil er weiß, wenn was ist, ist Mama da. Mit dieser Methode wird Ihnen doch genau das gezeigt und man lässt sie eBen NICHT AUSHEULEN, sondern zeigt Ihnen andere Methoden wie es auch geht und nicht nur ihren festgefahrene Gewohnheit, die sie durchsetzen wollen. Und Liebe + Kuschelzeit bekommt er ganz ganz viel ❤💘es gab keinen Tag an dem er nicht gelacht hat! Finde Mama Papa und Kind müssen ausgeglichen sein. Und wenn sich eben das Familienbett, Dauertragen und Stillen nach Bedarf irgendwann nicht mehr richtig anfühlt, dann weiß eine MUTTER WAS AM BESTEN FÜR ALLE IST. Also lass dich nicht fertig machen. LG

  30. Hallöchen,
    Ich verfolge gespannt die Kommentare die hier geschrieben werden. Hatte mich ja Ende März auch schon mal zu Wort gemeldet und von meiner Erfahrung berichtet.
    Nun seit etwa 3 Wochen schläft meine kleine Maus schon in ihrem eigenen Zimmer. Denn auch ich hatte gemerkt das sie nachts wenn mein Mann husten musste oder sich drehte und auch morgens wenn sein Wecker klingelte regelmäßig wach wurde. Der Übergang von unserem Schlafzimmer in ihr eigenes Zimmer verlief ohne Problem da sie ja nun schon seit Januar auch alleine einschlief.
    Auch unsere kleine hat eine zeitlang bei uns im Bett geschlafen, dann in ihrem eigenen Bett und nun schläft sie abends alleine und entspannt in ihrem eigenen Zimmer ein. Und am morgen ist es einfach herrlich, wenn sie dann wach wird und man ins Zimmer kommt und sie einen bis über beide Ohren anlächelt 😊
    Und sie schläft nun viel ruhiger und vor allem komplett durch und wacht nicht mehr nachts auf.
    Deshalb an alle Mütter: entscheidet aus dem Bauch heraus und hört auf eure Herzen dann werdet ihr egal wir ihr es macht schon richtig machen.
    Lg

  31. Hallo alle miteinander,
    ich hab mir den artikel heute vormittag durchgelesen mit den kommentaren und es hat mich nicht losgelassen.
    auf den wirklich einen guten kompetenten kommentar ist niemand draufeingegangen und zwar der von jennifer vom 25.februar ist niemand draufeingegangen.
    und fakt ist das selbst wenn ein kind weint und man zwar da ist es aber nicht tröstet ihm damit zeigt das auch wenn ich weine niemand kommt.das wäre das selbe wenn ichauf dem sofa sitze und weine und mein mann sitzauch auf dem sofa und tröstet mich nicht.
    ichsehe es an meinem sohn das es automatisch kommt das sie in ihren bett schlafen wollen. Es passiert immer öfter wenn ich ihn abends frage wo er schlafen möchte das seine antwort lautet „in meinem bett“.
    und es ist nun mal so eltern sein ist sau schwer und bei uns gab es zeiten wo wir erst halb um neun ins bett sind weil mein kind einfach nicht müde war und ich erst halb zehn zeit für mich hatte und da heißt es nun mal oft die arschbacken zusammenkneifen es kommen auch wieder entspanntere zeiten.

  32. Liebe Sara ,

    Ich habe deinen Beitrag zufällig auf Pinterest entdeckt und bin geschockt über so viele negative Kommentare zu diesem Beitrag ! Ich antworte zum ersten Mal auf irgendwelche Kommentare weil es mir so in den Fingern juckt !
    Ich bin Mutter von zwei Kindern , 10 Jahre , 15 Monate und schwanger im 6. Monat . Wenn ich mir jetzt vorstelle das unser Baby bald da ist und ich dann rechts und links zwei Kinder tragen , Wippen und in meinem Bett schlafen muss wie einige hier dringend raten werde ich ja verrückt . Wie soll das denn gehen ? Nicht jeder Ehemann hat d n idealem Job wo er abends zu Hause ist Indie Kinder mit Wippen kann. Mein Mann hat einen 3 Schicht System , das heißt das ich oft alleine Kinder schlafen lege , wie soll es bei vielen funktionieren ohne Ihnen zu gewöhnen alleine schlafen zu gehen . Meine Tochter schläft seit sie 4. Monate ist alleine in ihrem Bett . Aus dem Grund weil ich kein Auge mehr zu machen konnte weil sie sich gedreht hat und ich Angst hatte sie zu wecken . Am Ende lag ich eingeengt ohne Kissen da mit einem schnarchenden Mann und einem Propeller Baby (toller Ausdruck von einer Leserin vor mir 🤣) im Bett und war keinesfalls ausgeschlafen . Und müsste alle zwei Stunden funktionieren um meinem Kind die Flasche zu machen ( liebe super Muttis ; bitte steinigt mich nicht , ich konnte mein Baby nicht stillen auch wenn ich es gern wollte und es hat mich psychisch fertig gemacht das es nicht funktioniert hat) Es ist einfach unmöglich wie sich so viele negativ und noch dazu es wagen Sara als lieblose Mutter abstempeln ! Meine Tochter bekommt abends noch die Flasche ( was ich bald abgewöhnen möchte , denn ich finde wenn ein Kind alles essen kann und 14 Zähne hat braucht es abends nicht mehr zu nuckeln ) im Arm dann kuschelt sie sich ran und nach maximal 10 min signalisiert sie mir das sie ins Bett möchte wo es gemütlich ist . Ich lege sie rüber , halte noch ihre Hand , streichen Sie und die schläft durch bis 8 Uhr . Von 20h-8h. Und seit dem sie in ihrem Bett schläft ist sie viel entspannter und ich auch ! Nun möchte ich Sie umgewöhnen dass sie von alleine in ihrem Bett einschläft und werde deine Tipps beherzigen liebe Sara , denn mich grault schon die Vorstellung ein stillendes ( hoffentlich ) in den Armen zu haben und dann noch die große ins Bett zu bringen . Der Grosse von meinem Mann hat ebenfalls seit seiner Geburt in seinem Bett geschlafen und durfte genauso wie seine Schwester jetzt ins Bett kommen wenn was sein sollte . ( meine kleine mag es aber überhaupt nicht in unserem Bett einschlafen auch wenn sie zahnt , Nähe ja aber dann bitte in ihr Bett bringen ) also die Kinder werden nicht gezwungen und bekommen kein Schaden von !!!
    Und zu dieser Aussage/ Frage ob ihr auch gern allrin schlafen würdet. 😁Leute was machen Alleinerziehende Mamis ? Die schlafen auch alleine oder nicht ? Jeder muss es lernen und je früher desto besser . Ich weiß dass ich eine tolle Mami bin denn das zeigt mir mein Kind den ganzen Tag , wir kuscheln , wir machen Quatsch , wir lachen , wir tragen etc… und abends geht jeder in sein Bett . Und ich liebe meine Kinder über alles .Denn obwohl ich eine Mutter bin , habe ich einen Mann den ich liebe und auch gerne Zeit mit ihm verbringe ( er steht jetzt schon an zweiter Stelle da die kleine so viel bei Mama ist ) also möchte ich auch abends die Zeit mit meinem Mann genießen und mich entspannen und ganz bestimmt nicht nach 12 Jahren wenn die Kinder aus dem Elternbett ausziehen 🙈😁. Jeder soll es so machen möchte wie er es für richtig hält und jeder der den Beitrag liest sollte restprktvoll mit anderen Menschen umgehen . Sara dir alles gute , lg Maria

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