DIY Etiketten für Vorratsgläser mit Freebie: Endlich Schluss mit dem Küchenchaos

Ich muss euch etwas gestehen: Ich bin ein Küchen-Messie und neben Aufräumen gibt es nur noch eines, das ich noch mehr verabscheue: Putzen. Nie hätte mir eine Hausstaub-Allergie gelegener kommen können. Aber da Ordnung ja bekanntlich das halbe Leben ist und es auch keinen Spaß macht, wenn man sich immer die spärlich gefüllten Mehltüten zum Backen zusammen suchen muss, ist jetzt Schluss! Her mit den ultimativen DIY-Einmachgläsern und Etiketten-Printable for free zum Download – Ab sofort heißt es backen mit Stil.

Das wundervolle Schild, welches mein Lebensmotto nicht poetischer hätte einfangen können, habe ich übrigens sehr glücklich nach drei Bechern Glühwein auf dem Weihnachtsmarkt von einem noch glücklicheren Verkäufer erworben. Und sobald ein berühmter Autor wie Eric Kästner darunter genannt ist, zeugt das gleich von Stil und Understatement. Ähem.

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Aber man soll ja an seinen Schwächen arbeiten. Da ich das Chaos beim Backen nicht mehr ertragen konnte, habe ich mich mit diesen schönen Vorratsgläsern von Depot eingedeckt. 

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Das Original von Pinterest bzw. the Painted Hive ist inzwischen bereits hunderte Male gepinnt worden. Ich habe aber online nie eine Variante gefunden, die mir wirklich gut gefallen hat. Und außerdem sind mir die englischen Begriffe für Haferflocken & Co. einfach zu umständlich. Oder wie Sara sagen würde: Dafür bin ich nicht „hip“ und „urban“ genug. Tzzzz. 

Für eure eigenen DIY-Vorratsgläser benötigt ihr folgendes Equipment:

Meine selbst gestaltete Etiketten-Vorlage zum Download
Beliebige Anzahl Vorratsgläser, z.B. von Depot, ähnliche hier* und hier*
1 Blatt transparente Wasserschiebefolie (auch Decal-Folie genannt)*
1 Dose Klarlack* auf Acrylbasis
1 weiches Microfasertuch
1 Schale mit warmen Wasser
1 Schere

Für den Ausdruck auf Wasserschiebefolie benötigt ihr einen Tintenstrahldrucker, damit die Tinte auch haften bleibt. Wählt beim Druck bitte die Einstellung für Fotopapier aus, damit es gestochen scharf gedruckt wird und lasst den Ausdruck ca. 10-15 min trocknen.

vorratsglaeser_00Zur späteren Fixierung eures Etiketts auf dem Vorratsglas sprüht ihr nun euren Ausdruck mit Klarlack ein. Das macht ihr am besten draußen an der frischen Luft und mit einer alten Zeitung o.ä. als Unterlage. Je nach Klarlack dauert das Trocknen 30 Minuten oder mehrere Stunden. Ganz wichtig ist es, dass ihr einen Lack auf Acrylbasis verwendet.

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Kommen wir nun zum eigentlichen DIY-Bastelspaß. Mit der folgenden Step-by-Step-Anleitung kann nichts mehr schief gehen: 
diy_anleitung_vorratsglaeser_printable

#1 Zerschneidet eure eingesprühten und getrockneten Etiketten entlang der schwarzen Haarlinie, möglichst innerhalb der Markierung, wenn ihr diese später nicht mit auf dem Vorratsglas haben wollt.

#2 Legt das Etikett für ca. 30 Sekunden in ein Schälchen mit warmen Wasser bis es sich vollständig vollgesogen hat.

#3 Ist die Zeit abgelaufen, könnt ihr das Etikett herausnehmen und vorsichtig vom Trägerpapier lösen.

#4 Jetzt ist Fingerspitzengefühl gefragt: Die Wasserschiebefolie muss nun rasch auf das zu beklebende Glas platziert werden. Solang das Etikett noch mit Feuchtigkeit vollgesogen ist, kann die Wasserschiebefolie, wie der Name schon sagt, noch verschoben und notfalls auch nochmal abgelöst werden. Hier aufpassen, dass ihr das empfindliche Material nicht zerreißt. Sobald ihr die gewünschte Position gefunden habt, gaaanz vorsichtig mit einem sauberen und weichen Microfasertuch die Bläschen rausschieben.

 

Das Etikett hat eine leicht matte Oberfläche und ist dennoch auf den ersten Blick fast unsichtbar. Ich habe es bisher noch nicht über’s Herz gebracht, die hübschen Gläser in die Spülmaschine zu stellen, daher kann ich euch nicht garantieren, dass sich diese nicht bei heißem Wasser ablösen. Laut Hersteller kann das Glas abschließend nochmal mit Klarlack zur Fixierung besprüht werden. Ich habe auch schon gelesen, dass die Etiketten trocken geföhnt oder im Backofen eingebacken wurden. Sobald die Etiketten getrocknet sind, könnt ihr eure Vorräte einfüllen.

Ich freue mich jetzt jedes Mal, wenn ich einen Blick in meinen Küchenschrank werfe. Meine Panikattacke, dass meine gefühlten 2 Kilo Puderzucker für die nächste Frostig-Party nicht ausreichen könnten, hat sich nun auch in Luft aufgelöst. Hihi.

Ich wünsch euch viel Spaß beim Schnippeln und Kleben und bin total gespannt auf eure Ergebnisse!

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Kategorie DIY, Wohnen
Autor

Meine Leidenschaft fürs Einrichten von unserem Zuhause hat mich zu meiner Selbstständigkeit geführt. In den letzten Jahren habe ich unzählige Räume eingerichtet, umgestaltet und dekoriert. Ich liebe den skandinavischen Einrichtungsstil und teile gern meine Tipps mit euch!

8 Kommentare

  1. Hey…
    Ich hab da mal ne Frage. Die Nummern, bei Nudeln 008, was bedeuten die eigentlich und wo bekomme ich sie für andere Lebensmittel her? Ich habe zum Beispiel Paniermehl und möchte es auch beschriften…
    Ansonsten….ich finde die Etiketten einfach klasse!!!

    • Huhu Eyreen!
      Die Nummern sind ganz beliebig ausgedacht.
      Ich habe die Etiketten selbst erstellt für die gängigsten Aufbewahrungs-Zutaten, daher findest du sie in dieser Gestaltung leider nur so, wie sie im Beitrag verlinkt sind.

      Liebe Grüße
      Consti

  2. Hallo!
    Das sind ja superschicke Etiketten. Tolle Lösung mit den Decals…Merk ich mir, danke für den Tipp!
    Lieb grüßt
    Mel

  3. Hallo,
    super Idee!!! Kann ich die Folie auch mit dem Laserdrucker bedrucken?
    Freue mich auf Deine Antwort!
    Herzlichst Chrissi

  4. Sylvia

    Hallo,
    ist es vielleicht möglich, die passenden Etiketten auch noch für Zimt- und Vanillezucker zu bekommen?
    Das wäre voll toll!
    LG
    Sylvia

  5. Hallo, die Etiketten sind Mega, habe mir sie auch schon ausgedruckt. Möchte allerdings mehr davon ;) würde die selber machen. Welche Schriftart hast du denn benutzt?

    • Hallo Natalie,

      leider habe ich nur diese Vorlage, das sind mehrere Schriftarten kombiniert.

      LG
      Consti

    • Falls es noch jemanden interessiert, die Schriftarten sind „Playfair Display Regular“ und „Champignon“.

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