FIBO (Fitnessmesse) 2015 – Eindrücke, Trends und Empfehlungen

Die FIBO (Abkürzung für Fitness und Bodybuilding) ist die weltweit größte Messe für Fitness, Wellness und Gesundheit. Sie findet jedes Jahr mit rund 700 Ausstellern und 116.000 Besuchern in Köln statt. Ich war dieses Jahr zum ersten Mal vor Ort. Als Fitnessfreak sollte man sich dieses Event auf keinen Fall entgehen lassen! Schließlich will man Idole treffen, mit Gleichgesinnten auf engstem Raum sein, die größten Schnäppchen machen und jeden neuen Fitnesstrend ausprobieren. Ich habe noch nie so viele Sportjunkies auf einem Haufen gesehen – mal mehr, mal weniger Freak.

Da kommt dir eine Gruppe Jungs entgegen, alle im engsten T-Shirt, mit aufrechter Haltung, coolem Blick und du denkst dir – Möchtegern-Pumper! Dann gibt es die, die sich wirklich cool fühlen dürfen, weil sie soviele Muskeln haben, dass du Angst bekommst. Die wahren Athleten lassen sich nur schwer entlarven, denn sie halten sich eher bedeckt und fallen erst auf, wenn sie bei einem Crossfit-Testtraining alle mit ihrer Kraft-Ausdauer-Leistung schlagen. Diese Menschen sind mir irgendwie am sympathischsten, muss ich sagen – und sie sehen am gesündesten aus. Ähnliche Prinzipien gelten bei den Frauen – enge Tights und bauchfreies Bustier wurden hier oft gesichtet. Und ich spreche nicht von den Models an den Messe-Ständen, sondern auch die eine oder andere Besucherin versuchte sich als Fitness-Model zu verkaufen. Generell kommt dir jeder Gang wie ein Laufsteg vor (wenn mal freie Bahn war). Sehen und gesehen werden ist hier die oberste Priorität!

Genug gelästert, eigentlich ist die Messe ja ganz cool. Ich bin nur eher eine Verfechterin des Mottos „Weniger ist mehr“ – und zwar nicht im Sinne von „Weniger Kleidung tragen“, sondern eher weniger provozieren, weniger preisgeben und auf dem zweiten Blick beeindrucken! Dass die Hostessen, Promoterinnen oder Models an den Ständen knapp bekleidet sind, ist ja klar – schließlich soll man direkt die Ergebnisse der tollen Fitness-Produkte sehen. Als Besucher habe ich mich in Jeans, einer lockeren Bluse und meinen Lieblings-Nikes jedoch am wohlsten gefühlt. Nun aber zu meinen persönlichen Trends und Must-haves in diesem Jahr.

Sportbekleidungs-Trends

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Wer nicht die vollen Preise der Marken-Kleidung zahlen will, kann auf der FIBO ganz gute Schnäppchen mit 10-20 % Messerabatt bei Nike, Adidas und Co. machen. Online sind solche Angebote jedoch genauso gut zu finden. Ich habe euch die aktuellen Trends und die besten Online-Angebote einmal zusammengefasst.

#Print-Tights

Der auffälligste Trend ist immer noch die Print-Tights. Jede Marke probiert andere Muster und Farben aus – meist gelungen, aber oft Geschmacksache. Hier könnt ihr meine persönlichen Tights-Favoriten shoppen – teilweise sogar im Sale! Die Puma Tights unten in der Mitte sind bereits in meinem Kleiderschrank.

#Bunte Sportschuhe

Bunte Sportschuhe, gerne auch in Neon-Farben. Bei diesem Trend bin ich gerne dabei. Einziges Problem: Wie kombiniert man farbefrohe Schuhe mit Muster-Tights? Gar nicht so einfach, deshalb am besten für jede Leggins die passenden Schuhe kaufen! Spaß beiseite – bei diesem Trend muss man meiner Meinung schon darauf achten, dass es nicht übertrieben wird. Wir wollen beim Sport ja nicht wie Paradiesvögel aussehen. Einfarbige Neon-Sneaker lassen sich dann doch recht vielfältig kombinieren. Vielleicht habt ihr auch eine Lieblingsfarbe, die immer wieder in euren Sportklamotten zu finden ist? Dann ist es doch gar nicht mehr so schwierig, einen passenden Schuh zu finden. Nike-Schuhe sehen immer sehr stylish aus, sind jedoch meistens nur für das Fitnessstudio und nicht zum Joggen geeignet. Hier schneiden Asics-Schuhe immer am besten ab – endlich gibt es sie auch in bunt!

#Farbenfrohe Sport-BHs

Stylische Sport-BH’s oder Bustiers sind nicht mehr wegzudenken. Kombiniert mit einem lockeren Top lässt sich das kleine Stückchen Stoff auch richtig in Szene setzen. Hier gilt wieder die Farbregel: nicht zu bunt und Muster lieber mit Uni-Farben kombinieren!

Fitnesskleingeräte-Trends

Normale Kleinhanteln, Medizinbälle und Springseile sind mittlweile out – kann ich nicht unterschreiben, aber so ist zumindest mein Eindruck. Denn auf der FIBO waren überall diese bunten Rollen (es sind keine Isomatten) und schwere Kugeln mit einem Griff. Die Fitnessjunkies werden die beiden Trends sicherlich schon kennen.

#Blackroll / Faszienrolle

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Die Rollen, die ihr oben auf dem Bild seht, sind gar nicht für den Muskelaufbau gedacht, sondern viel mehr für die Dehnung, Entspannung und Regeneration der Muskeln. Ich persönlich habe zum ersten Mal in dem Bikini Body Guide von Kayla Itsines Übungen mit dieser Rolle gesehen. Bis ich so ein Ding auch in meinem Fitnessstudio fand und es einfach ausprobierte – aua!!! Diese Teile verursachen anfangs ganz schöne Schmerzen. Man rollt sich mit den Oberschenkeln, Waden, Rücken usw. über diese Rolle, um das Bindegewebe der Muskeln (Myofaszien) zu massieren. Dadurch sollen die Muskeln sich besser regenerieren können, Muskelkater wird vorgebeugt und die Leistung der Muskeln erhöht sich. Dazu sehen diese Rollen auch noch stylish aus! Leider habe ich diese Übungen noch nicht regelmäßig genug gemacht, um eine langfristige Entspannung feststellen zu können. Da viele auf diese Rolle schwören, gehört sie für mich absolut zu den diesjährigen Trends und ich werde sie ab sofort auch regelmäßig in mein Training einbauen. Übungen findet ihr bei YouTube, wenn ihr nach „Blackroll“ oder „Faszienrolle“ sucht. Hier ist eine Playlist mit Übungen für alle Muskelpartien. Am günstigsten gibt es die originale Blackroll inkl. DVD und Übungsanleitung hier bei Amazon* zu kaufen.

#Kettlebell / Kugelhantel

Kettlebells im Fitnessstudio

Obwohl die Kugelhantel schon seit Ende des 19. Jahrhunderts als Trainingsgerät benutzt wird, ist sie erst jetzt durch einen Boom in den USA bekannt geworden. Auf der FIBO habe ich sie in allen möglichen Farben, Mustern und Formen gesehen. Leider habe ich keine Fotos gemacht (grrrr), deshalb musste dieses Selfie aus dem Fitnessstudio herhalten. Da liegen die Kettlebells in rot auf dem Boden. Für zu Hause ist so eine Kettlebell ein perfekter Allrounder für Ganzkörper-Übungen. Durch schwingartige Bewegungen werden Muskelgruppen im ganzen Körper angesprochen. Bevor ich versuche genaue Übungen zu erklären, schaut euch lieber wieder ein paar Videos an. Bei YouTube sind diverse Trainings unter „Kettlebell Training“ zu finden. Meine Favoriten sind dieses Total Body Training oder dieses Workout von FitnessBlender. Hier ist das beste Kettlebell-Angebot bei Amazon*.

Wer war noch auf der Fibo? Welche Eindrücke habt ihr gesammelt?

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