Herbstlicher Apfelkuchen nach Mama’s Rezept mit Zimt, Mandelblättchen und Aprikosenmarmelade

Eines der vielen Vorteile des Herbstes: Die Zeit zum Schwitzen und Hungern für die Bikini-Figur kann getrost auf nächstes Jahr verschoben werden. Die Wahrscheinlichkeit für nackte Haut sinkt mit jedem Minusgrad, den das Thermometer morgens nach unten rutscht. Für mich ist das endlich die perfekte Ausrede, um sich wieder mit süßen Köstlichkeiten, Schokolade und Kuchen vollzustopfen. Yeay! Dieser Apfelkuchen ist der Inbegriff für ein herbstliches Soulfood und meine liebste Erinnerung an Zuhause und gemütliche Nachmittage mit heißem Kakao. Das Rezept meiner Mama ist absolut gelingsicher und das Blech leider erfahrungsgemäß in sekundenschnelle leergeputzt. Und falls ihr zur Kategorie #abgerechnetwirdamstrand gehört, meine wichtigste Regel: Beim Frieren verbrennt man auch Kalorien. Also dick eingekuschelt ab auf den Balkon und den Apfelkuchen mit abgefrorenen Fingern genießen. 

Herbstlicher Apfelkuchen mit Zimt, Mandelblättchen & Aprikosenmarmelade
Zutaten
  1. Für ein Kuchenblech mit ca. 42 x 29 cm benötigt ihr folgendes:
  2. 250 g Butter (geschmolzen und abgekühlt)
  3. 250 g Zucker
  4. 1 EL Vanilleextrakt oder Vanillezucker
  5. 4 Eier
  6. 1 Prise Salz
  7. 200 g Kokosraspeln
  8. 2 Päckchen Pudding (Vanille- oder Mandelgeschmack)
  9. 2 TL Zimt
  10. 2 TL Backpulver
  11. 250 g Weizenmehl
  12. 8 kleine Äpfel
  13. Saft einer 1/2 Zitrone
  14. eine Handvoll Mandelblättchen
  15. 3 EL Aprikosenmarmelade
Zubereitung
  1. Backofen auf 180 °C vorheizen.
  2. Butter schmelzen und zum Abkühlen beiseite stellen.
  3. Währenddessen Zitronensaft auspressen, Äpfel schälen, halbieren und Kerngehäuse entfernen. Für Grobmotoriker wie mich geht das am besten mit einem kleinen Melonenausstecher. Die geschälten Äpfel an der Außenseite vorsichtig mit einem Messer an der Oberfläche einritzen und mit dem Zitronensaft bepinseln.
  4. Für den Teig die Butter, Eier, Zucker und Vanilleextrakt verrühren. Die Kokosflocken, das Puddingpulver, eine Prise Salz und den Zimt hinzugeben und miteinander vermengen. 
  5. Das Mehl sieben, gemeinsam mit dem Backpulver zur Masse geben und alles verrühren bis ein gleichmäßiger, zäher Teig entsteht.
  6. Eine flache Backform mit Backpapier auslegen und den Teig gleichmäßig verstreichen. Die Äpfel platzieren und mit den Mandelblättchen bestreuen.
  7. Der Apfelkuchen für 35 Min. bei 180 °C in den Backofen schieben und mit der Stäbchenprobe prüfen, ob noch Teig kleben bleibt.
  8. Ist der Kuchen etwas abgekühlt, könnt ihr die Äpfel noch mit Aprikosenmarmelade bestreichen. Diese am besten zuvor kurz in der Mikrowelle erhitzen, damit sie flüssiger wird. Guten Appetit!
dreieckchen - Lifestyle Blog #dreimalanders http://dreieckchen.de/
Falls ihr euch fragt, was Pudding hier zu suchen hat: In vielen alten Rezepten findet man oft Puddingpulver, da dieses Stärke enthält und außerdem mit einer feinen Geschmacksnote wie Vanille oder Mandel den Kuchen noch leckerer macht. Wieder etwas gelernt. 

Welche Rezepte erinnern euch an Zuhause und an einen gemütlichen Kaffeeklatsch mit Mama?



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