Kleine Erinnerungen – So wirst du als Mutter glücklicher

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Dieser Blogpost spiegelt die geheime Geschichte einer jeden Mama wider. Es sind die kleinen verzweifelten Momente, in denen man selbst aufschreien möchte und bemerkt, dass einen niemand hören würde. Umgeben von Gequängel und lautstarkem Kindergeschrei würde sowieso jede sehnlichste Bitte übertönt werden. Es sind die Situationen, in denen man als Mutter erschöpft ist. Ausgelaugt und dennoch der ständige Druck als Goldesel für Liebe, Liebe und noch mehr Liebe funktionieren zu müssen.

Es ist der Zeitpunkt bei dem man sich fragt, ob man seinen Geduldsfaden je wieder zusammenknüpfen kann und seine Emotionen wieder in den Griff bekommt. Manchmal schleicht sich sogar etwas Selbstmitleid ein. Und dann gibt es wieder diese Momente, die dich vor Freude sprachlos machen und dir ein Grinsen auf’s Gesicht zaubern. Es ist völlig normal auch als Mutter einen Tiefpunkt zu haben. Menschlich und dennoch wichtig, aus diesem Loch wieder aufzusteigen. Ich möchte euch mit diesem Blogpost zeigen, wie ich aus solchen deprimierenden Situationen hinausfinde und als Mama glücklicher werde.

Es ist ganz einfach am Glück festzuhalten: Man muss es sich nur in Erinnerung rufen. So habe ich damit begonnen die schönsten Momente mit meiner Tochter niederzuschreiben. Es muss nicht ausführlich sein. Auch kurze Stichpunkte oder kleine witzige Zitate sind sehr wirkungsvoll. Ich bin nach dem Niederschreiben unserer glücklichsten Momente das Lächeln so schnell nicht mehr los geworden. In den Zeiten, in denen es mir mal schlecht geht oder ich vom stressigen Mama-Sein genervt bin, lese ich gerne diese Zeilen. Es sind klitzekleine aber so unglaublich große Dinge, die fast schon in Vergessenheit geraten oder in der Alltagsschublade gelandet sind. Vertraut mir, eure persönlichen Glücksmomente helfen euch jeden negativen Gedanken sofort zu verdrängen. Vielleicht bringen euch ja bereits unsere ganz persönlichen Highlights zum Lächeln, die ich in diesem Beitrag mit euch teilen möchte.

Viele Menschen wissen, dass sie unglücklich sind.
Aber noch mehr Menschen wissen nicht, dass sie glücklich sind.

(Albert Einstein)

Dieser Moment… wenn Mama die Haare schön hat

Ich muss sagen, dass die Elternzeit mich nicht attraktiver gemacht hat. Meist ergibt sich gar keine Gelegenheit aufwendig Kosmetika ins Gesicht zu klatschen. Warum Zeit für ordentliches Make-up verschwenden, wenn man doch so schön ausschlafen und sich vom stressigen Alltag mit Kind erholen könnte. Und so ein Schönheitsschlaf fördert immerhin den angesagten „Bad-Hair-Day„. Mein liebgewonnener Nude-Look beschränkt sich eben auf völlige Naturbelassenheit. Aber wenn ich dann doch mal die eingetrocknete Schminkpalette zum Leben erwecke oder versuche auf meinem Kopf etwas Ordnung zu schaffen, dann gibt es immer ein großes „WOW“ zwischen dem vielen Kindergebrabbel. Zu meinen glücklichsten Momenten gehört eindeutig die Begeisterung meiner Kleinen für jede noch so winzige optische Veränderung. Ich habe mir letztens meinen Ansatz beim Friseur nachfärben lassen. Zuhause hatte ich den entspannten Friseurbesuch längst vergessen, hätte sich nicht meine Tochter in meinen Haaren verfangen. Sie konnte nicht aufhören diese zu streicheln und begeistert „süß Haare“ zu rufen. Ohne es wirklich nötig zu haben, unbedingt auf Komplimente angewiesen zu sein, aber für genau diese wundervollen Momente der Aufmerksamkeit liebe ich sie über alles.

Dieser Moment… wenn Sie mir die Welt erklärt

Nach dem Kindergarten war es Zeit in bequemere Klamotten zu schlüpfen. Ich zog meiner Kleinen die Hose aus und wollte sie endlich aus der Strumpfhose befreien, als sie mich auf das Sternenmuster aufmerksam machte. Sie zeigte auf einen beliebigen Stern und meinte „Mamaaaaa….das ist eine Nummer!“. In diesem Moment war mir bewusst, dass sie wohl genauso ein mathematisches Talent wie ich werden würde #zweimaldreimachtvier. Mein Lachen konnte ich mir natürlich nicht verkneifen. Ich erklärte ihr, dass es ein „Stern“ sei, aber einem Genie kann man leider nichts vor machen: „Einah Stern?…Naaaain, das ist ein Nummaaah“. Seitdem machen wir uns die Welt widdewidde wie sie uns gefällt.

Dieser Moment… wenn du selbst erzogen wirst

Aus und vorbei! Wenn man von seiner zweijährigen Tochter gesagt bekommt, was zu tun und zu lassen ist, läuft sicher irgendetwas schief. Es ist der Moment, in dem man sich mit einem „Mamaaaa! Nicht werfen!“ selbst ertappt fühlt. Der Moment, in dem einem vor dem Essen zuerst die Hand für ein „Guten Apetiiii“ gereicht wird, während man sich selbst eigentlich gerade auf den Teller stürzen wollte. Der Moment in dem Kindergebrabbel Einen verwarnt „Das mach man nicht“ und die Bitte man sollte etwas „langsam, jahhh?“ machen. Auf einmal regnet es in höflichstem Babydialekt „Danke- und Bitteschöns“ und es sind genau diese kleinen Klugscheißer-Momente, die einen vor Glück in sich hinein lachen lassen.

Dieser Moment… wenn Chaos das halbe Leben ist

Bei uns wird Kinderabeit groß geschrieben. Da könnt ihr gerne jedes Jungendamt alarmieren. Keine Haushaltshilfe könnte meine Tochter ersetzen. Sie ist sich für nichts zu schade, kommt in jede Ecke und hat eine unglaubliche Akkulaufzeit. Es gibt keinen schöneren Moment als vor riesigen Wächebergen zu sitzen und die Kleine darin abtauchen zu lassen. Für mich immer wieder erstaunlich, wie gut sie unsere Kleidungsstücke zuordnen kann. Jedes enge Shirt oder noch so kleine Unterhose wird Mama oder Papa richtig zugeteilt und an besonders guten Tagen sogar aus der letzten Ecke die lang ersehnte zweite Socke gefunden. Auch in der Küche freut sich die Spülmaschine regelmäßig auf zarte Babyhände. Da spart sich Mami das Bücken gerne, wenn Teller & Co. aus dem Geschirrspüler hoch gereicht werden. Und doch scheint sich über unserer Wohnung ein schwarzes Loch der Ordnung verbreitet zu haben. Egal wie fleißig aufgeräumt wurde, am Ende des Tages sieht es bei uns wie nach einem Einbruch aus. Es sind dennoch die glücklichsten Momente, wenn es nach verzweifelter Suche einem in den Sinn kommt, doch einfach mal die kleine Maus zu fragen. Wenn sie dann losstürmt und aus dem undenkbarsten Versteck den Gegenstand hervor zaubert, folgt dem aufgestauten Ärger die pure Ironie des Mamalebens.

Dieser Moment… wenn Mama was im Auge hat

Ich möchte hier gar nichts schön reden. Natürlich gibt es nicht nur wundervolle Momente im Leben. Triste Tage gehören genauso wie glückliche Erlebnisse zum Alltag dazu. Ich möchte ebenfalls nicht behaupten, dass ich mich bei meiner Tochter ausweine, das auf keinen Fall. Mamis müssen stark sein! Aber müssen wir wirklich immer funktionieren und die größten Helden spielen? Mir gelingt das nicht immer und in den Momenten, in denen auch mir mal eine Träne kullert, gibt es immer eine warme Babyhand, die mir diese wegstreicht. Es ist die selbe Hand die angedüst kommt, wenn ich mal etwas heftiger huste. Sie klopft mir dann sanft auf den Rücken. Es ist die Hand, die versucht alte Narben wegzustreichen, wenn diese an meinem Körper entdeckt werden und es ist die Hand, die meinen Kopf fest an ihren Kopf heranzieht, wenn wir gemeinsam im Bett nicht einschlafen können. Genau das sind so viele Momente, die man eben nicht an den Fingern abzählen kann.

Welche sind eure glücklichsten Momente? Ich freue mich über eure Kommentare.

 

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9 Kommentare zu “Kleine Erinnerungen – So wirst du als Mutter glücklicher

  1. Ach, das war so süß!!! Wir haben auch gerade so viele schöne Momente. Wenn sie irgendwas machen soll und sieir ein „ausnahmsweise“ entgegenschleudert. Oder ich mich irgendwo stoße und sie mir die Kühlpinguine geben möchte. Oder als kürzlich keine Busse fuhren und ich erstmal laut scheiße gerufen hab ind siensagt „Nein, Mama, nicht scheiße sagen!“ Es ist so herrlich wie nie momentan!
    Wünsche euch ganz viele mehr Momente, die jede Träne vergessen lässt! Lg Nina

    1. Ohhhhhh, da muss ich echt lachen! Könnte auch von meiner kleinen kommen. Wir müssen für uns einfach diese wundervollen Momente festhalten und die schöne Zeit genießen. Ich freu mich auf alle kommenden Jahren und alle weiteren Belehrungen von der Kleinen haha

  2. Einer meiner glücklichsten Momente war als mein Sohn im Alter von fünf Jahren sagte er würde Fußballprofi werden. Und dann müsste die Mama nie mehr arbeiten gehen. Denn er würde ja genug für uns beide verdienen.

    1. Hey Lydia,
      danke, dass du diesen Moment mit uns teilst. Es steckt soviel Liebe darin, dass ich kurz einen Klos runterschlucken musste. Wunderschön emotional :)

  3. Liebe Sara, ein wunderschöner Text – und so wahr… Meine liebsten Momente: die Große singt bei „Weißt Du eigentlich, wie lieb ich Dich hab ?“ mit, schaut ihre Schwester an und knuddelt sie, dass beide lachen müssen. Oder wenn ich schlecht drauf bin sagt sie ganz trocken: „Mama, sag dreimal laut Scheiße, dann wird´s besser.“ Dann lachen wir zusammen und es ist besser :-)
    Ganz liebe Grüße, Berenice

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