Der beste Tipp für alle Mütter – wie du ganz einfach deine Wünsche erfüllst

Der beste Tipp für Mütter

Wenn es nach mir geht, möchte ich als Vorsatz in diesem Jahr nicht schöner, reicher oder beliebter werden – falls es passiert, hab ich natürlich nichts dagegen. Nein. Ich spiele hier mal ganz bescheiden und sage: „Mir reicht es aus endlich mehr für mich selbst zu erreichen“. Sollte ich das schaffen, folgt natürlich sogleich die Weltherrschaft. Dieser Beitrag beschäftigt sich ganz bewusst nicht mit dem Thema Kind oder Baby, sondern soll allen Müttern helfen den Fokus zur Abwechslung auf sich selbst zu lenken. Denn nur, wer dafür sorgt, dass seine Wünsche in Erfüllung gehen, kann das Glück auch an seine Umgebung, den Partner und die Kinder weitertragen. Es ist schön sich für die Familie aufzuopfern, allerdings sollte man sich selbst dabei nicht vergessen. Ich wünschte, ich hätte mit diesem Tipp bereits viel früher begonnen, denn endlich komme ich kleine Babyschritte weiter im Leben. Endlich merke ich, dass nicht nur meine Tochter wächst, sondern auch ich mich weiterentwickel und meinen inneren Sehnsüchten näher komme. Es spielt keine Rolle, ob ihr als Mutter zu Hause eure Zeit verbringt oder berufstätig seid – ich bin absolut MUTTIVIERT mit euch meine beste Methode zu teilen:

Erkenne deine Wünsche

Wünsche, welche Wünsche? Vor einiger Zeit hatte ich so unglaublich viel vor, dass ich mich nur noch damit beschäftigt habe, wie ich diese Wünsche umsetzen könnte. Ich wollte mehr Sport treiben, endlich richtig Französisch lernen und mehr erleben. Klingt das nicht unglaublich konkret? Fazit war, dass ich alle Kursangebote der Umgebung kannte, alle Inhalte, Preise, Laufzeiten, Konditionen und Sonderangebote. Ich wusste welches Sportstudio in meiner Nähe Kinderbetreuung anbietet, welche Französischkurse nun in die nächste Runde gehen und was es für tolle Freizeitangebote für mich geben könnte. Wer denkt, das sei in ein paar Tagen erledigt gewesen, dem kann ich freudig erzählen, dass ich mich damit seit meiner Schwangerschaft – also knapp 4 Jahre – beschäftigt habe. Letztendlich gab es für alles immer eine Ausrede. Das Fitnessstudio war zu weit weg, die Kinderbetreuung immer zur falschen Zeit, der Französischkurs zu teuer und für jegliches Freizeitangebot gab es keinen vertrauensvollen Babysitter. Für sportliche Übungen zu Hause hat die Motivation, der Spaß und Ehrgeiz gefehlt. Ganz nebenbei musste ich ständig nur über mich selbst lachen, weil es mir so unglaublich lächerlich vorkam im Wohnzimmer zu tanzen.

Und wer erkennt sich in diesen Ausreden wieder? Ganz genau, als Mutter ist es so unglaublich einfach alles auf das Kind zu schieben. Ich wollte nicht faul auf der Couch sitzen und vor mich hin träumen, meine kleine Tochter hat mich natürlich dazu gezwungen. Daher ist es wichtig überhaupt herauszufiltern was man eigentlich möchte. Setzt euch vor ein leeres Blatt Papier und schreibt 10 Wünsche nieder. Es ist wichtig, dass ihr 10 Punkte verfasst, denn die wichtigen Bedürfnisse kommen einem eigentlich erst, wenn man tiefer in sich geht und genauer über seine Wünsche nachdenkt. Kreist euch maximal drei Punkte ein, die ihr für euch priorisieren möchtet und bestimmt in welchem Zeitraum ihr in diesem Jahr welches Ziel angehen möchtet.

Auf die Plätze, fertig, Couch

Wie schafft man es nun die Wünsche/Ziele tatsächlich umzusetzen, wenn es auf der Couch doch so gemütlich sein kann? Ganz einfach: Formuliert eure Wünsche so um, dass es dafür keine Ausrede mehr gibt. Bei dieser Methode verkleinert ihr eure Ziele zu Minimalzielen und fangt mit einer Sache erstmal an, bevor ihr noch mehr Zeit damit verstreichen lasst, wie ihr den eigentlichen Wunsch überhaupt erreichen wollt. Wichtig ist, dass ihr zunächst ein Ziel herausgreift. Setzt euch das Minimalziel mit einem Zeitaufwand von weniger als 5 Minuten. Die Umsetzung sollte unbedingt morgens erfolgen. So seid ihr motiviert für den Tag, da euer Ziel bereits erreicht ist und man nicht unnötig etwas vor sich her schiebt.

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In meinem Beispiel habe ich mich nicht für einen Sportkurs angemeldet, den ich wahrscheinlich eh nicht besuchen werde. Ich habe mich stattdessen dazu entschlossen, einmal am Tag die Treppe zu nehmen. Jeden Morgen verzichte ich auf den Aufzug zu meiner Arbeitsstelle und nehme stattdessen die Stufen nach oben. Es sind ganze fünf Stockwerke und wenn ich oben ankomme, keuche ich erstmal den Staub aus meiner Lunge, aber ich hab’s geschafft. Wieso? Weil es keine Ausrede gibt! Der Aufzug hält in der Zeit, in der ich die Treppe nehme fast in jeder Etage. Ich bin sogar meist schneller im Büro als die Kollegen, an denen ich im Treppenhaus vorbeigezogen bin. Und habe ich es nach oben geschafft, pocht mein Herz nicht nur vor Anstrengung sondern auch vor Stolz. Es hört sich vielleicht lächerlich an, aber es ist die kleinste sportliche Betätigung, die mir eingefallen ist. Selbst eine Kniebeuge am Morgen, bevor man das Haus verlässt, hätte bereits ausgereicht. Nun habe ich meine Routine im Treppensteigen gefunden, denn irgendwie muss ich ja jeden Morgen hoch ins Büro kommen. Und fällt mir das Treppensteigen erstmal leichter kann ich diese Aktivität um weitere steigern (zum Beispiel die letzten Treppenstufen hochhüpfen usw.). Mein Knackpo wird also hoffentlich bald aus seiner Babypause erwachen und wenn man dieses Prinzip der Minimalziele verinnerlicht hat, ist der Mami-Alltag um einiges leichter.

Nachdem ich gemerkt habe, wie einfach die Umsetzung funktioniert, habe ich begonnen auch meine weiteren Wünsche nach und nach anzupacken. Was das Französisch lernen betrifft, mache ich jeden Abend eine Übung am Handy. Diese dauert ebenfalls keine 5 Min und das Angebot an Sprach-Apps ist so riesig, dass man nur einen Fingerwisch vom eigentlichen Ziel entfernt ist. Ihr könnt euch meinen Wortschatz selbst ausrechnen, wäre ich in den vergangenen Jahren darauf gekommen, jeden Tag nur eine einzige Französisch-Vokabel zu lernen. #hättehättefahrradkette

Und was sind eure Wünsche im Mama-Alltag? Lasst es mich wissen, ich helfe gerne!

Hilfe für Mütter mit Tipps

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