Kale and Me Saftkur – mein Detox-Erfahrungsbericht // Werbung

Detox – bitte was? Wieeee, ihr seid noch nicht dem ultimativen Detox-Trend verfallen? Euer Schrank ist nicht mit den super teuren Zauber-Detox-Tees gefüllt und auf eurem Duschgel steht nicht DETOX? Herzlichen Glückwunsch, ihr seid mir sympathisch. Detox steht ganz einfach für Entgiftung – mehr nicht. Und dabei ist weniger wirklich mehr. Der Körper entgiftet sich ständig selbst und man kann diesen Prozess unterstützen, indem man sich ausgewogen, gesund und vermehrt von Obst und Gemüse ernährt. Umso weniger unser Magen-Darm-Trakt arbeiten muss, desto mehr Zeit hat er, nebenbei etwas aufzuräumen, also zu entgiften – und hier kommt die Saftkur ins Spiel.

#Was bringt eine Saftkur?

Durch eine Saftkur bekommt der Körper pro Tag die Vitamine und Nährstoffe von mehreren Kilogramm Obst und Gemüse zugeführt. Da die Nährstoffe in den gepressten Säften schon freigesetzt sind, hat unser Magen nicht die Mühe, diese Vitalstoffe zuerst freizusetzen, sondern kann sie direkt aufnehmen und uns mit Energie versorgen. Darüber freuen sich Magen und Darm, denn sie haben durch die schnelle Verdauung genügend Zeit, eine Aufräum-Party zu schmeißen!

#Warum eine Saftkur?

Ich ernähre mich schon sehr gesund und habe mit meinen Smoothies auch sicher den täglichen Vitamin-Bedarf gedeckt. Jedoch bin ich ein Rund-um-die-Uhr-Esser. Zwar hauptsächlich gesund, aber ich muss immer irgendetwas knabbern oder naschen, auch zwischen den Zwischenmahlzeiten. Da bleibt kaum Zeit für Aufräum-Partys – Magen und Darm leisten bei mir allerhand Überstunden. Da war es höchste Zeit, ihnen mal einen Freizeitausgleich zu gönnen. Gleichzeitig war ich total gespannt, ob mir mein Körper es danken wird, ich genügend Disziplin habe es durchzuziehen, mir das Kauen fehlen wird und was mein Hunger zu der Saftkur sagt. Er meldet sich normalerweise nämlich stündlich. Für mich war es absolut unvorstellbar, den Hunger mit 6 Säften befriedigen zu können und umso spannender wurde es für mich, diese Challenge mit der Disziplin gegen den eigenen Hunger zu bewältigen.

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#Wie funktioniert die Kale and Me Saftkur?

Das junge Unternehmen aus Hamburg sieht für eine Saftkur insgesamt 3 Tage mit je 6 Säften pro Tag vor. Das Set aus 18 Säften für 79 € könnt ihr direkt im Online-Shop* bestellen. Für 27 € bekommt ihr schon ein 6er Paket, um alle Säfte einmal testen zu können. Mir war hier die Qualität besonders wichtig, denn Säfte, die hoch erhitzt wurden oder Konservierungsstoffe enthalten, bezwecken genau das Gegenteil. Die Kale&Me Säfte sind kaltgepresst, ohne Zusatzstoffe und unpasteurisiert. Dadurch sind sie auch nur 4 Wochen haltbar und müssen kühl gelagert werden. Dies ahnte wohl auch der DPD-Bote, als er früh morgens bei mir klingelte und mir das eiskalte Paket übergab. In Kühlakkus gebettet kamen die Flaschen sorgfältig verpackt bei mir an.

Damit der Körper sich auf die Kur vorbereiten kann, empfiehlt Kale&Me, sich mindestens zwei Tage vorher ausgewogen und leicht zu ernähren – bestenfalls viel Rohkost und Flüssignahrung, zum Beispiel in Form von Smoothies oder Suppen. Genau so soll man die Kur auch wieder ausklingen lassen, damit die Verdauung sich wieder an die feste Nahrung gewöhnen kann. Während der Kur ist es wichtig pro Tag mindestens 2-3 Liter Wasser oder Tee zu trinken.

#Meine Erfahrung mit der Saftkur

#Tag 1: Wo ist der Hunger?

Ich dachte mir, ich bin ganz schlau, wenn ich immer nur dann einen Saft trinke, wenn ein leichtes Hungergefühl aufkommt. So durfte ich alle 2-3 Stunden einen Saft verputzen. Mhmmm und sie schmeckten sogar – viel besser als ich dachte. Das lag wohl auch daran, dass in jedem Saft Zitrone enthalten ist – schon lange mein Geheimtipp für Smoothies, haha. Zwischendurch gab es noch gaaanz viel stilles Wasser und Grüntee. Der Hunger hielt sich in Grenzen und es war viel einfacher als ich dachte. Aber da war noch die Lust, etwas zu kauen. Ein Kaugummi war Retter in der Not und hat die Knabberlust gestillt. Ich fühlte mich insgesamt gut, teilweise war mir warm, dann wieder kalt. Ich weiß nicht, waren das schon die ersten Entgiftungserscheinungen oder komme ich mit Ende 20 in die Wechseljahre? 

#Tag 2: Der Hunger hat mich nicht vergessen

Ähnlich unspektakulär startete der zweite Tag. Da es glücklicherweise keinen Saft gab, der mir nicht schmeckte, war ich mir sicher, dass mir die Kur gar keine Probleme bereiten würde. Pustekuchen. Kurz nach Mittag, nach dem dritten Saft, bekam ich nach einer halben Stunde wieder Hunger. Kurzzeitig hatte ich echt überlegt, schnell ein paar Mandeln zu naschen, aber neeeein, man will sich ja selbst etwas beweisen. Also schön viel Tee und Wasser getrunken, was das Hungergefühl etwas milderte. Trotzdem fühlte ich mich sehr schlapp und habe auch mein Sportprogramm abgesagt, weil ich Angst hatte, nicht stabil genug zu sein. Ich muss zugeben, dass der Hunger abends so groß war, dass ich nach der letzten Flasche auch noch die letzte vom dritten Tag getrunken habe – ahhhh, ertappt! Aber ich konnte danach gut einschlafen.

#Tag 3: Wer braucht schon Essen

Scheinbar hatte mein Magen endlich resigniert und keine Hungergefühle mehr an mein Gehirn geschickt. Er war einfach nicht mehr da und ich musste mich selbst daran erinnern, die Säfte zu trinken. Auf einmal war es so einfach und ich fand es fast schade, dass die Kur nach diesem Tag zu Ende gehen sollte. Allerdings freute ich mich auch gleichzeitig wieder auf die vielen leckeren Sachen, die ich bald wieder kauen durfte. 

#Fazit zu meiner Saftkur

  1. Ich habe keine Entgiftungserscheinungen, wie Kopfschmerzen, bemerkt. Ernähre mich jedoch auch überwiegend gesund und trinke viele Smoothies.
  2. Der Körper kann auch ohne feste Nahrung überleben, stellt sich jedoch erst nach 2-3 Tagen darauf ein.
  3. Die Säfte von Kale&Me sind so lecker, dass ich sie auch als Zwischenmahlzeit trinken würde.
  4. Hunger ist meistens nur Kopfsache. Mit Disziplin und Ablenkung sind 6 Säfte am Tag völlig ausreichend.
  5. Ich brauche mehr Disziplin!

Habt ihr schon mal eine Saftkur gemacht? Ich freue mich über eure Fragen zur Kur!

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Die Produkte wurde mir kosten- und bedingungslos von Kale&Me zur Verfügung gestellt. Meine Meinung wurde davon nicht beeinflusst.
* = Affiliate Link

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Kategorie Drinks, Smoothies
Autor

Ja|ni|ne, die, immer hungrig, selbsternannte Smoothie- und Porridge-Expertin, absolute Online-Shopping-Fanatikerin, reist nicht nur gern, sondern ist auch täglich unterwegs – und das seit 2018 mit ihrem Babyboy.

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