Meine Top Produkte (Must haves) für die Baby Erstausstattung

Durchforstet man das Internet nach Baby-Erstausstattungs-Listen, findet man davon tausende mit unterschiedlichen Empfehlungen. Im Endeffekt weiß man doch nicht, was man genau kaufen soll, weil jeder den Fokus auf andere Produkte legt. Schließlich ist die erste Ausstattung für das Kind auch eine sehr individuelle Sache, denn es kommt auf die eigenen Bedürfnisse und evtl. auch die Wohnsituation an. Deshalb möchte ich hier keine tausendste Liste erstellen, was ihr alles kaufen müsst. Vielmehr möchte ich Produkte empfehlen, auf die ich persönlich nicht mehr verzichten möchte und dessen Anschaffung sich bezahlt gemacht haben.

Die Produkte im Überblick:

#1 Das Tragetuch – so schläft jedes Baby schnell ein
#2 Die Babytrage – für den Papa und wenn es ganz schnell gehen muss
#3 Der Schlaf- und Pucksack – für längere Schlafphasen
#4 Der Autositz mit Liegeposition – so kann einfach weitergeschlafen werden
#5 Wippe und Hochstuhl in einem – ein platzsparender Allrounder
#6 Spuck- und Moltontücher – aber bitte weich und hübsch!
#7 Der Spielbogen – Entertainment im Baby Gym
#8 Der Kinderwagen für Reisen – klein und wendig

#1 Das Tragetuch – so schläft jedes Baby schnell ein

Ich selbst hatte mir erstmal kein Tragetuch zugelegt, da ich die Wickeltechniken ziemlich kompliziert fand und dachte, dass mein Baby bestimmt alleine einschlafen kann. Pustekuchen! Und im Nachhinein tut mir dieser Gedanke total leid, da ich nun weiß, wie glücklich mein Baby im Tragetuch ist. Meine Hebamme hatte mir ein elastisches Tragetuch ausgeliehen, zeigte mir die Bindetechnik für Neugeborene und ich hatte plötzlich das gefühlt zufriedenste Baby auf Erden. Auf einmal konnte ich drei Kuchen hintereinander backen (habe ich wirklich für eine Feier gemacht!), den Haushalt schmeißen, in Ruhe einkaufen oder einfach nur gemütlich spazieren gehen. Das Tragetuch war der Retter in jeder unruhigen Phase und die Einschlafhilfe schlechthin. Die Wickeltechnik hat man dank diverser Youtube-Videos auch ruckzuck gelernt. Man wird mit der Zeit sogar richtig perfektionistisch.

Da mein erstes Tragetuch nur von der Hebamme geliehen war, habe ich mir noch ein eigenes angeschafft – ein besonders schönes und hochwertiges sollte es sein! Deshalb fiel die Wahl auf ein elastisches Tragetuch von LittleWombat. Dieses ist für Babys von Geburt an bis 11 kg geeignet. Was mir besonders gut gefällt: Das Tragetuch wird zu den Enden hin immer schmaler, sodass man keine dicken Stoffbahnen um die Hüfte wickeln muss. Außerdem lässt sich das Tuch in die Lasche am Tuchende einwickeln und ist immer schnell parat oder verstaut. Wir beide lieben es!

#2 Die Babytrage – für den Papa und wenn es ganz schnell gehen muss

Ihr seht schon, ich bin Tragefan. Doch warum eine Babytrage neben dem Tragetuch? Entweder für den Papa, der sich einfach nicht die Wickeltechnik vom Tragetuch merken kann oder für unterwegs, wenn das Baby ganz, ganz schnell und unkompliziert umgeschnallt werden muss. Wir haben uns für die Stokke MyCarrier* entschieden – eine Trage, die sowohl als Bauch- und Rückentrage eingesetzt werden kann. Außerdem gefällt mir besonders gut, dass sich das Gewicht über den Rücken verteilt. Das Baby ist mit nur 3 Klicks umgeschnallt und sitzt bequem in der hüftschonenden Anhock-Spreizhaltung.

#3 Der Schlaf- und Pucksack – für längere Schlafphasen

Unser Baby hatte anfangs einen ganz stark ausgeprägten Moro-Reflex. Dabei erschreckte es sich öfter im Schlaf, riss die Arme nach oben und wurde davon wach. Das Pucken sollte helfen und wir wurden auf einen ganz besonderen Pucksack aufmerksam, der gleichzeitig ein warmer Schlafsack inklusive Matratze ist. Anfangs war ich sehr skeptisch, denn er hat schon etwas von einer Zwangsjacke. Doch als unser Baby nach der ersten Testnacht sechs Stunden am Stück schlief, war ich überzeugt.

Ich habe unseren Kleinen immer erst schlafend in den CosyMe gesteckt, nach ein paar Tagen war der CosyMe Teil unserer Abendroutine und er wurde direkt ruhiger, wenn ich ihn langsam darin eingewickelt habe. Da der CosyMe eine eigene Matratze hat, kann man sein Baby umbetten, ohne dass es davon etwas mitbekommt. Großer Vorteil: Beim nächtlichen Stillen zieht man sein Baby zu sich heran und stillt es im CosyMe (funktioniert mit etwas Übung super). Danach lässt es sich wieder ganz einfach in das Beistellbett legen (wenn es die gewählte Schlafform ist) und schläft weiter, da sich die Umgebung nicht spürbar verändert.

Mit drei Monaten hat unser Kleiner immer selbst seine Arme befreit. Dies machte aber nichts, da optional auch nur der Körper ohne Arme eingepackt sein kann. So konnte er sich ganz langsam daran gewöhnen, dass er die Arme beim Schlafen kontrollieren muss. Mittlerweile haben wir einen normalen Schlafsack – die gute Schlafroutine ist uns jedoch erhalten geblieben. Ich würde sagen, unser Baby hat mit dem CosyMe schlafen gelernt, bzw. gelernt, wann die Nachtphase beginnt.

#4 Der Autositz mit Liegeposition – so kann einfach weitergeschlafen werden

Erst dachten wir, es wäre Luxus und nicht notwendig, einen Autositz zu haben, der auch in Liegeposition verstellt werden kann. Diese Position ist nämlich nur wählbar, wenn der Sitz nicht im Auto ist. Doch es ergibt sich viel öfter die Situation, dass man mit dem Auto irgendwohin fährt und man nur kurz mit dem Baby raus muss. Dann ist es natürlich praktisch, wenn der Autositz auf das Kinderwagengestell passt – so muss man nicht die schwere Babyschale tragen. Und noch praktischer ist es, das Baby in die rückenschonendere Liegeposition zu bringen, obwohl es weiterhin im Autositz schläft.

So dient der Autositz bei uns auch als Ersatz für die Babywanne des Kinderwagens, wenn man mit dem Auto ein Ziel anfährt und dort spazieren gehen möchte. Dabei sieht er auch noch richtig stylish aus und scheint bequem zu sein. Unser Kleiner protestiert nie! Es handelt sich hierbei um die Cloud Q Babyschale von Cybex*. Soweit ich weiß, lässt sie sich mit den richtigen Adaptern auch auf Kinderwagen anderer Marken stecken.

#5 Wippe und Hochstuhl in einem – ein platzsparender Allrounder

Einen Hochstuhl benötigt jeder spätestens dann, wenn das Baby seinen ersten Brei bekommt oder am Tisch essen darf. Viele Hochstuhl-Anbieter bieten auch einen Aufsatz für Babys ab der Geburt an. Meine Recherche ergab, dass nur der Babyaufsatz vom Stokke Steps* auch als Wippe* für den Boden geeignet ist. So spart man sich die Anschaffung einer zusätzlichen Wippe und hat weniger „Möbel“ für den Nachwuchs herumstehen. Die Wippe kann man ganz einfach mit ins Badezimmer nehmen, damit das Baby sich darin beschäftigen kann, während man in Ruhe duscht. Oder man wippt das Baby darin einfach in den Schlaf. Beim Essen kann die Wippe dann als Aufsatz auf den Hochstuhl gesteckt werden und schon kann auch das kleinste Baby mit am Tisch sitzen. Ich muss anmerken, dass unser Kleiner die Wippe erst cool fand, als er uns wahrnehmen konnte und beobachten wollte. Also kann man sich dieses Exemplar auch noch super zur Geburt schenken lassen und muss es nicht vorher kaufen.

#6 Spuck- und Moltontücher – aber bitte weich und hübsch!

Es stimmt wirklich – man kann Spucktücher für alles mögliche gebrauchen und hat sie bestenfalls immer und überall parat. Ob als Unterlage im Kinderwagen und Bett, Sonnenschutz, Schmusetuch, leichte Decke oder Abdeckung beim Stillen – sie sind täglich im Einsatz.

Dabei habe ich gemerkt, dass ich immer zu den Tüchern greife, die am weichsten und schönsten sind. Und dies sind eindeutig die silky soft Tücher von aden + anais. Sie haben zwar ihren Preis, aber dafür die schönsten Muster und bleiben selbst ohne Trockner richtig weich. Im Nachhinein haben sich viele Mutti-Freunde diese Tücher nachgekauft. Investiert lieber in ein paar wenige, hochwertige Spucktücher oder wünscht sie euch zur Geburt, als 20 von Discountern zu haben. Meine Discounter-Tücher liegen nur noch im Schrank.

#7 Der Spielbogen – Entertainment im Baby Gym

Er darf auf unserer Krabbeldecke nicht mehr fehlen: Der Spielbogen mit Glöckchen und bunten Greiflingen. Hier kann sich unser Kleiner auch mal eine gute halbe Stunde selbst beschäftigen. Und dabei passt dieses Exemplar auch noch perfekt zu unserer Einrichtung! Wenn ihr wissen möchtet, wie man so einen Spielbogen selbst bauen kann, schaut mal hier in unserem DIY-Blogbeitrag vorbei. Falls ihr handwerklich nicht so begabt seid, sucht euch jemanden, der ihn nach eurem Geschmack für euch baut und zur Geburt schenkt. So ein individuelles Stück stört in keinem Wohnzimmer.

#8 Der Kinderwagen für Reisen – klein und wendig

Neben unserem Cybex Priam Kinderwagen (mit dem wir übrigens sehr zufrieden sind), ist noch eine kleinere und leichtere Variante bei uns eingezogen, die sich bestens für Reisen eignet. Viele Reisebuggys sind nur für Kinder geeignet, die schon sitzen können. Der YOYO 0+*  bietet zusätzlich die Option, eine flache Liegefläche aufzusetzen, in der auch Neugeborene schlummern können. Fliegt man in den Urlaub, kann der YOYO einfach im Handgepäckfach des Flugzeuges verstaut werden. Außerdem ist er mit nur einer Hand zusammenklappbar und lässt sich genauso einfach wieder auseinanderklappen.

Wie gehts es euch mit der Baby Erstausstattung? Waren ein paar hilfreiche Tipps dabei oder habt ihr Fragen/Anmerkungen?

 

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