Urlaub in Teneriffa: Die besten Tipps und Ausflüge auf der Insel

Wer in den Urlaub fliegt, sollte richtig vorbereitet sein. Gerade was den Urlaubsort im gewählten Land angeht, kann es schnell passieren, dass man in den typisch touristischen Orten landet, in denen Partyurlaub und Bananenboote den Traum von Erholung bedeuten. Spätestens als wir in unserer ersten Nacht von den Karaoke-Gesängen aus der Nachbarschaft in den Schlaf gewogen wurden, war klar: Das passiert uns nicht noch einmal. Für euch haben wir deshalb unsere schönsten Ausflüge auf Teneriffa zusammengetragen und abschließend wertvolle Tipps, damit ihr aus eurem Urlaub mit schönen Erlebnissen und Erholung zurückkehrt.

Die 5 schönsten Orte auf Teneriffa

#1 Puerto de la Cruz: Künstlerviertel, Altstadt und Empfehlung zur besten Tapas Bar

Wer Teneriffa besucht, sollte unbedingt durch Puerto de la Cruz schlendern. Die Stadt bietet Shoppingmöglichkeiten, kleine Stadt-Strände, zahlreiche Restaurants sowie Cafés und zeichnet sich vor allem durch sein Künstlerviertel in der Altstadt (Calle Mequinez) aus. Bunte Gassen, Kolonialhäuser und Palmenstraßen werden hier und da von Street Art an den Häuserfassaden durchbrochen. Landestypisch sind wir in der Tapas Bar „El Camino“ eingekehrt, in die Lieblingsgerichte von der Mama des Inhabers zubereitet und als gemischte Platten serviert wurden. #sharingiscaring

#2 Durch die Bananenplantage an den schwarzen Strand von Bollullo Beach

Wer weit entfernt von überlaufenen Stränden, Sonnenschirm-Massaker und Handtuch-Kleinkriegen sein möchte, sollte unbedingt den Playa el Bollullo besuchen. Der tiefschwarze Strand ist wirklich beeindruckend und über einen schmalen Weg am Hang erreichbar. Er ist nur 15 Minuten entfernt von Puerto de la Cruz und lässt sich über einen holprigen Weg vorbei an Bananen-Plantagen mit dem Auto erreichen. Der Strand gehört zu den schönsten Orten auf Teneriffa und lädt mit seiner ruhigen Atmosphäre zu purer Entspannung ein. Auf den Klippen oberhalb kann man in einem romantischen Restaurant mit Bar, Meerblick und etwas Musik der Tag ausklingen lassen.

#3 Ausflug zum Teide: die außergewöhnliche Mondlandschaft auf dem höchsten Berg Spaniens 

Der 3.718 Meter hohe Vulkan Teide ist eindeutig das markanteste Ausflugsziel und gehört zum UNESCO Welt(natur)erbe. Er bildet das Zentrum der Insel und lässt sich bei gutem Wetter fast von jeder freien Fläche Teneriffas erblicken. Der Teide ist nicht nur für Aktivsportler und Vulkaninteressierte ein spannendes Ausflugsziel. Durch die einzigartige Landschaft, die ihn umgibt, fühlt man sich wie auf dem Mond. Kein Wunder, dass die NASA hier ihre Mondfahrzeuge testet und der Teide bereits als Filmkulisse für „Planet der Affen“ sowie „Star Wars“ diente. Es gibt bis zu 36 unterschiedliche Routen, die man begehen kann sowie eine Seilbahn, die einen auf die letzten Höhenmeter bis kurz vor den Gipfel transportiert. Auf einer Höhe von 2400 Metern befindet sich auch die Sternwarte, die einem die Sterne zum Greifen nahe bringt. Wer den Ausflug von der Aussichtsplattform bis ganz nach oben zum Gipfel machen möchte, benötigt jedoch eine (kostenlose) Genehmigung der Nationalparkverwaltung, da jeden Tag nur eine begrenzte Anzahl an Touristen die Spitze des Teide erklimmen dürfen. Vorsicht: es herrscht trotz beeindruckendem Ausblick eine sehr dünne Luft auf der oberen Aussichtsplattform. Mit Kind haben wir daher die Seilbahn nicht genutzt, sondern uns im unteren Bereich des Teide aufgehalten.

#4 Bergauf und Bergab: Durch die Masca Schlucht ans Meer

Das kleine, verschlafene Dörfchen Masca ist über eine aufregende Serpentinen-Fahrt zu erreichen. Es hat gerade mal 100 Einwohner und bietet Touristen die Möglichkeit das traditionelle Dorfleben mitten in den Bergen kennenzulernen. Vom Bergdorf aus lässt sich eine Wanderung durch die Masca Schlucht unternehmen, die sich bis zum Meer erstreckt. Auf einer Strecke von knapp fünf Kilometern und über 600 Höhenmetern sind die Felswände bis zu 600 Meter hoch und die Schlucht an den schmalsten Stellen weniger als 30 Meter breit, weshalb es auch kleine Passagen zum Klettern gibt. Man sollte sich dafür einen Tagesausflug einplanen und eine geführte Tour buchen oder den 54 Wegweisern bis zum Meer folgen. Am Atlantik angelangt kann man mit dem Boot bis zum Ort Los Gigantes fahren und von dort aus mit dem Taxi (ca 26-28 €) wieder zum Ausgangspunkt des Masca-Dorfes zurückkehren. Boots-Tickets gibt es entweder im Dorf oder direkt am Meer. Da wir mit unserem kleinen Babyboy unterwegs waren, haben wir eine kleine Tour entlang der Berghänge gewählt und sind dann mit dem Auto zur Abkühlung weiter nach Garachico gefahren.

#5 Garachico: Plantschen in den Piscinas Naturales – natürliche Pools im Meer

In Garachico haben heiße Lavamassen die natürlichen Bäder von El Caletón geformt. Sie gehören zu den schönsten Pools der Welt. Ein einzigartiges Badeerlebnis, bei dem in geschützter Umgebung im Meerwasser geschwommen werden kann. Zwischen vielen einzelnen Becken, gibt es auch eine Wasserschneise mit etwas kräftigerem Wellengang. In jedem Fall lohnt sich der Besuch dieses Natur-Spektakels. Wer sich den steinigen Gang ins Wasser ersparen möchte, kann entweder direkt von einer der gekennzeichneten Plattformen springen oder verwendet Schwimmschuhe. Nach einem ausgiebigen Tag am Wasser können direkt an den natürlichen Bädern im gleichnamigen Restaurant El Caletón leckere Fischgerichte bestellt werden.

Wart ihr schon mal in Teneriffa? Was habt ihr euch angeschaut?

 

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