Gesund und lecker: Peacefood Kochkurs im Coworking-M1 in Mainz

Eine riesengroße Küche, überall frische Zutaten, ein Smoothie zur Begrüßung und ein liebenswerter Yoga-Lehrer als Koch – Willkommen beim Peacefood Kochkurs. Ich wusste gar nicht so genau, worauf ich mich hier einlasse, als ich zwei Tage zuvor Florian und Felix im Coworing-M1 in Mainz kennenlernen durfte. Felix ist mit Herz und Seele gelernter Koch und Pâtissier, war gerade in der Küche zugange und hat mir spontan auch einen Teller serviert. Nach diesem ultra leckeren Vorgeschmack war meine Anmeldung zum Peacefood Kochkurs sicher.

Motto des Abends: Du bist, was du isst

Der Titel „Peacefood“ lässt einiges erahnen. Eine genaue Definition möchte Felix hierfür jedoch nicht geben. Er arbeitete als Koch in mehreren Sternehäusern bis er Yoga und die bewusste Ernährung für sich entdeckte. Seither kocht er ausschließlich vitale Speisen, die dem Körper gut tun und gibt sein Wissen an alle weiter. Heutzutage sind wir in der Lage alles zu überdenken und wissenschaftlich zu belegen. Auf den eigenen Körper, das Bauchgefühl und die Seele hört dabei kaum einer mehr. Stellt man Kleinkindern einen großen Teller mit diversen Snack-Möglichkeiten hin, greifen sie intuitiv zu der Nahrung, die ihr Körper gerade braucht. Wir Erwachsene haben das „auf den Körper hören“ total verlernt. Welche Ernährungsweise dabei für jeden die Richtige ist, muss jeder für sich selbst herausfinden. „Fast alles dreht sich um den Anbau von Nahrung, ihre Verarbeitung und Zubereitung, den Transport und den Handel und die damit verbundenen politischen sowie rechtlichen Fragen über Konsum und Genuss.“, so Felix.

Bei dem Kochkurs haben wir überwiegend regionale und saisonale Produkte verwendet und auf tierische Zutaten, Industriezucker und Weizen (Gluten) verzichtet. Viele fragen sich immer, wie mit soviel „Einschränkung“ noch Kochen möglich ist. Man sollte die Frage lieber umdrehen und sich überlegen, wieviele Gerichte aus den vielen verschiedenen Obst- und Gemüsesorten, dem glutenfreien Getreide (Quinoa, Reis, Mais,…), Hülsenfrüchten, Nüssen, frischen Kräutern und Gewürzen zu zaubern sind – nämlich eine ganze Menge.

Die Location – Coworking-M1 in Mainz

coworking-m1_mainz

Im Rahmen der Erneuerung der denkmalgeschützen Güterhalle in der Nähe des Mainzer Hauptbahnhofs entstand ein Gebäude, welches optisch aus zwei asymmetrisch gestapelten Boxen besteht. Hier sitzt der Coworking Space der Genossenschaft Synthro. Wie der Name Coworking schon sagt, treffen sich hier Freelancer, Startups, Unternehmer, Selbstständige und Kreative aus verschiedenen Branchen und gemischten Alters, die sich einen Schreibtisch, Konferenzraum oder ganze Team-Büros mieten. Sie können an ihren eigenen Projekten arbeiten und voneinander profitieren. Der Mittelpunkt des Coworking-M1 ist die große offene Küche mit reichlich Sitzmöglichkeiten, in der auch fast jeden Mittag gemeinsam gekocht wird. Logisch, dass diese Küche nach Kochkursen schreit! Neben kulinarischen Abenden bietet das Coworking-M1 auch viele weitere Workshops und Events an. Es tut sich hier gerade richtig viel – also schaut unbedingt mal auf der Webseite vom Coworking-M1 vorbei oder lasst euch auf Facebook über aktuelle Events informieren.

Auch wir dreieckchen planen schon einen Food-Workshop für Blogger im Coworking-M1 – seid gespannt und folgt auch uns auf Facebook, um die Event-Ankündigung nicht zu verpassen.

Wie und was wurde gekocht? 

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Kochen mit allen fünf Sinnen wurde hier als Regel ganz groß geschrieben. Riechen, anfassen, abschmecken, den richtigen Sound beim Anbraten treffen und am Ende für das Auge, welches bekanntlich mitisst, anrichten. Alle Teilnehmer haben sich in Gruppen aufgeteilt, die dann den vier Gängen zugeordnet wurden. Nachdem Felix alle Rezepte kurz erläutert hatte, ging es auch schon los. Er stand mit Tipps und Tricks immer schnell parat und hat das kleine Chaos in der großen Küche gelassen geführt. Alle Zutaten wurden von uns so vorbereitet, dass die verschiedenen Gänge nur noch serviert werden mussten. Wahnsinn, wie schnell man ein 4-Gänge-Menü für 12 Leute zaubern kann – und alles frisch!

 

#Vorspeise | Rote-Beete-Apfel-Türmchen an Brombeeren und Karotten-Walnuss-Brot

Eine super einfache und leckere Komposition. Selbst die „Rote-Beete-Verweigerer“ haben von diesem Gericht geschwärmt. Es kommt eben auf die richtige Kombination an. Der Meerrettich on top führte zu einer kleinen Geschmacksexplosion im Mund.

 

#Zwischengang | Pad Thai Salat mit Aprikosen

Einmal alles durch den Spiralschneider bitte. Ob Karotten oder Zucchini – zusammen mit Reisnudeln ist die Grundlage des Salats geschaffen. Mit frischem Koriander, Cashews und gebackenen Aprikosen ist hier eine deutsche Interpretation des vietnamesischen Pad Thai Salats entstanden.

 

#Hauptgang | Buddha Bowl mit Quinoa, Tempeh und allerlei Gemüse

Die Buddha Bowl steht aktuell auch bei Instagram und Pinterest hoch im Kurs. Hier ist der Kreativität keine Grenzen gesetzt. Mit den richtigen Gewürzen, Kräutern und einer pikanten Soße schmeckt eine Buddha Bowl einfach himmlisch. 
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#Nachspeise | Interpretation der Schwarzwälder Kirschtorte

Besser als jede Schwarzwälder Kirschtorte. Viel besser. Dass ein veganes, glutenfreies und zuckerfreies Dessert ein einstimmiges „Mhhmmmm“ am Esstisch auslöst, hätte ich auch nicht gedacht. Und natürlich alles in kürzester Zeit während dem Kurs zubereitet. Mehr muss ich dazu nicht sagen.

 

Und wann findet der nächste Peacefood Kochkurs statt?

Die nächsten Termine sind am 25.08. und 30.09.2016. Meldet euch gleich hier an oder schaut auf der Event-Seite vom Coworking-M1 vorbei.

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Felix Blum – passionierter Koch und Yoga-Lehrer

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